Apfel-Karamell-Kompott

Von all den Karamell-Äpfeln (die gerade in Stuttgart auf dem Wasen oder in München auf der Wiesn verzehrt werden) inspiriert, musste ich Gestern unbedingt was mit Äpfeln und Karamell machen.
Und da mir die Karamell-Äpfel etwas zu hart sind, hab ich mich für die softe Variante entschieden und ein leckeres Kompott gemacht.

Vor allem hatte ich Gestern keine Lust stundenlang in der Küche zu verbringen und deswegen musste es schnell gehen. Sehr schnell! Und dafür ist dieses Rezept einfach perfekt.
Ich glaube ich werde das jetzt ständig machen und kann mir schon so gut vorstellen wie es mit frischen Pfannkuchen oder knusprigen Waffeln schmeckt.
Apfel-Kompott ohne Karamell? Für mich seit Gestern unvorstellbar.

01_Karamell-Kompott

02_Karamell-Kompott

Ich habe das Kompott mit griechischem Joghurt gegessen und obendrauf noch ein paar gehackte Walnüsse getreut.

Natürlich könnt ihr die Karamell-Soße auch selber machen. Aber wenn ihr so wie ich einfach mal
keine Lust habt, kann ich euch die Soße von Bonne Maman nur empfehlen.
Cremig, nicht zu süß und ein MUSS für alle Karamell-Liebhaber.

03_Karamell-Kompott

Für ca. 4 Portionen:
225 g in Würfel geschnittene Äpfel
2 El Zucker
1/2 Tl Zimt
1 Tl Zitronensaft
2 El Karamell-Soße

04_Karamell-Kompott

Die Äpfel schälen, enthäusen und in kleine Würfel (ca. 1 x 1 cm) schneiden.
Äpfel, Zucker, Zimt und Zitronensaft in einen Topf geben und solange köcheln
bis die Äpfel weich sind (ca. 5 min). Den Topf vom Herd nehmen und die Karamell-Soße
unterrühren. Abkühlen lassen und fertig.

05_Karamell-Kompott

Und ihr wisst ja:
An apple a day, keeps the doctor away
Hat ja niemand gesagt daß man den so essen muss ;0)

Ich wünsche euch eine schöne Woche
Eure
Juanita

Categories: desserts
Weißes Schokoladen-Törtchen mit Pfirsichen

Ich war am Sonntag auf der Taufe von meiner kleinen Cousine und dort gab es neben
gutem, schwäbischen Essen auch selbstgebackenen Kuchen. Jeder hat einfach was gebacken
und mitgebracht. Also für eine gute Torte würde ich ja fast alles tun, aber womit ich nicht
wirklich was Anfangen kann ist Fondant.

Ich bewundere ja die Kunstwerke die viele aus der Zuckermaße zaubern, aber wer mag das
denn essen? Also ich eher nicht und deswegen finde ich es teilweise schon eine echte
Verschwendung. Ich meine, da sitzt jemand studenlang und steckt so viel Arbeit und Liebe
in so eine Fondant-Deko und dann wird es meistens von der Torte gepult und weggeworfen.
Irgendwie schade….

Ich mach am Liebsten kleine Torten mit einem Durchmesser von 18 cm. Die sehen irgendwie süßer
aus, sind einfacher zu transportieren und mir ist es lieber wenn alles gegessen wird und
nichts übrig bleibt. Heute gibt es eine mit viel weißer schokolade, Pfirsichen, Kaffee
und noch mehr Schokolade.

001_Pfirsich-Törtchen

002_Pfirsich-Törtchen

Auch sind Fondant-Torten von außen superschön und von innen meistens ziemlich unspektakulär: Biskuit mit, für meinen Geschmack, viel zu wenig Buttercreme oder Ganache. Bis jetzt war Alles was ich probiert habe eher eine Enttäuschung. Die Torten auf der Taufe waren eigentlich sehr lecker da das Fondant auch sehr dünn war, aber mit einem frisch gebacken Apfelkuchen oder einer Linzertorte können sie einfach nicht mithalten.

003_Pfirsich-Törtchen

Für die Böden:
200 g Zucker
400g Mehl
175 g Kakaopulver (ungesüßt)
2 Tl Natron
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier
250 ml Buttermilch
250 ml starken Kaffee
125 ml Pflanzenöl

Für die weiße Schoko-Ganache:
500 ml Sahne
250 g gehackte Schokolade

Für den Belag:
1-2 große Pfirsiche (hier hab ich normale Pfirsiche verwendet)
2 Tl Zucker
1 Tl Butter

Für die Deko:
2 Pfirsiche (hier hab ich Weinbergpfirsiche verwendet)
1 Handvoll Kokos-Späne

 

004_Pfirsich-Törtchen

Für die Ganache die Sahne in einem Topf erhitzen (nicht kochen) und über die Schokolade gießen. 5 Min stehen lassen und danach schön glatt rühren. Die Ganache sollte mindestens 5 Stunden kalt gestellt werden. Ich mach sie meistens schon am Tag davor.

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Drei 18 cm Springformen buttern und mit Mehl bestäuben (wenn ihr nur 1 Form habt, einfach die Böden nacheinander backen).
Die trockenen Zutaten in einer Schüssel gut mischen. Danach Öl, Buttermilch, Kaffee und Eier dazugeben und alles für ca. 2 min verrühren. Auf die 3 Formen verteilen und für ca. 25-30 min backen. Stäbchenprobe machen. Die Böden zur Seite stellen und gut auskühlen lassen.

Für den Belag zwei Pfirsiche schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. In einer kleinen Pfanne die Butter schmelzen. Die Pfirsiche und den Zucker dazugeben und alles so lange köcheln bis die Pfirsiche schön weich sind. Abkühlen lassen.

Die Ganache aus dem Kühlschrank holen und gut aufschlagen.

Falls die Böden nicht gerade sind, mit einem Messer angleichen, so das alle drei die gleiche Höhe haben. Einen Boden schön dick mit Ganache betreichen und einen zweiten Boden darauf setzen.  Den zweiten Boden auch mit Ganache bestreichen und die karamellierten Pfirsiche darauf verteilen. Den dritten Boden obendrauf setzen und das komplette Törtchen mit der Ganache ummanteln.

Jetzt nur noch 2 Pfirsiche in Schnitze schneiden und zusammen mit den Kokos-Spänen das Törtchen dekorieren.

005_Pfirsich-Törtchen

Viel Spaß beim nach backen

Eure Juanita

Categories: cake
Rum-Kugeln und Geburtstage

Irgendwie hab ich es Gestern nicht mehr geschafft das neue Rezept online zu stellen.
Ich hatte ein tolles, aber auch anstrengendes Geburtstags-Wochenende.
Alle von euch die schon über 30 sind werden wahrscheinlich genau wissen was ich meine…
Es ist nicht mehr soooo einfach die ganze Nacht zu feiern und zu tanzen und das alles so wegzustecken wie mit 20. Aber ich will mich ja auch nicht beschweren, schließlich hat mich ja niemand gezwungen und was gibt es bitte schöneres als einen Abend mit Freunden und Familie?

Ausserdem hab ich ja auch ganz tolle Geschenke bekommen. Sozusagen eine kleine
Wiedergutmachung für die schlimmen Kopfschmerzen am Sonntag.
Am Meisten hab ich mich über meine neue Kette von Dogeared gefreut (auf
Instagram könnt ihr sie bewundern). Schlicht und zart. Das ist genau mein Geschmack. Ich werde euch demnächst dieses Schmucklabel aus Kalifornien vorstellen und mal schauen ob euch der Schmuck genauso gut gefällt wie mir.

001_Rum-Trueffel

Das Richtige zu schenken ist sowieso nicht immer einfach. Früher hab ich immer gehofft das
Alle meine Wünsche erraten und war dann umso enttäuschter wenn ich nicht das bekommen
habe was ich wollte. Weil ja auch jeder Gedanken lesen kann. Ist klar, ne?
Heute sage ich genau was ich will und bin somit niemals enttäuscht an
meinem Geburtstag. Glaubt mir, das macht es um einiges einfacher, auch wenn der „Überraschungseffekt“ entfällt. Aber lieber so, als traurig zu sein oder irgendwas zu bekommen was einem nicht gefällt oder man nicht braucht.

002_Rum-Trueffel

003_Rum-Trueffel

Wenn ich etwas verschenke dann kommt meistens noch ein „süsser Gruß aus der Küche“ mit dazu.
Ich finde es persönlicher und ihr glaubt nicht wie sehr sich alle freuen weil sie wissen dass man Zeit damit verbracht hat, nur für sie was zu backen. Und Zeit ist ja heutzutage sowieso eins der wertvollsten Geschenke.

Diese kleinen Rum-Kugeln sind dafür perfekt. Vor allem für Männer! Oder welcher Mann will schon einen Cupcake mit rosa Haube und glitzernden Perlen geschenkt bekommen?? Neeee, dann doch lieber kleine Kugeln mit gutem Rum die mit einem Happs im Mund sind. Die kann man quasi während des Umbaus des Hauses oder bei sonstigen handwerklichen Tätigkeiten naschen. Ausserdem kann man sie schön verpacken und transportieren. In kleinen Tüten oder noch männlicher, in einem Schraubglas (das passt dann auch gleich super ins Werkzeugregal). Oder vielleicht als Gastgeschenk für eine Hochzeit, verpackt in einer süssen Schachtel.

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Für ca. 25 Stück:

150 g Milchschokolade
150 g Zartbitter
100 g Butter (Zimmertemperatur)
100 g Puderzucker
5 Esslöffel Rum
50 g gehackte Haselnüsse
Kakao zum Wälzen

005_Rum-Trueffel

Die Schokolade klein hacken, im Wasserbad schmelzen und gut abkühlen lassen. Die Haselnüsse in einer Pfanne leicht anrösten. Die Butter mit dem Puderzucker aufschlagen und die geschmolzene Schokolade unterrühren. Dann noch Rum und abgekühlte Haselnüsse dazu und alles gut mischen. Für ca 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Ca. 11 g schwere Kugeln formen und im Kakao wälzen. Ihr könnt sie auch variieren und z.B. anstatt Haselnüssen, Mandeln nehmen. Oder anstatt Kakao lieber Kokos-Flocken oder Schokoraspeln. Ich hab sie auch schon mit Baileys gemacht und sie waren genauso gut.

006_Rum-Trueffel

Morgen fahre ich nach Ulm und treff mich mit Jessi von Rabauke-Tattoo um mein neues Tattoo zu besprechen. Das ist quasi mein Geburtstags-Geschenk an mich. Da kann ich ja nun wirklich nichts falsch machen. Und ihr, mit diesen Rum-Kugeln, auch nicht mehr ;0)

Eure
Juanita

Categories: sweets
Cookie-Sandwich

Irgendwie komisch, aber eigentlich mag ich weiße Schokolade garnicht soooo sehr. Normalerweise bevorzuge ich gute, dunkle Schokolade oder Vollmilch mit Haselnüssen.
Aber seit ein paar Wochen hab ich ständig Gelüste auf weiße Schokolade in Kombination mit roten Früchten.
Und da die Beeren-Saison leider bald vorbei ist, musste ich vorher noch unbedingt diese Himbeer-Kekse mit einer Ganache aus weißer Schokolade und Macadamias machen.
Und ihr solltet das auch tun. Ich verspreche euch, ihr werdet es nicht bereuen.

Himbeeren sind ja für mich sowieso die Vollkommenheit was Obst betrifft. Lauter kleine „Kammern“ die gefüllt sind mit einem süss-sauren Saft und im Mund förmlich explodieren. Du kannst sie in Schokolade tauchen oder sogar damit befüllen (was wahrlich etwas „Fummel-Arbeit“ ist, aber es lohnt sich).
Ach und eigentlich passen sie doch wirklich fast zu Allem, oder?

 

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002_Himbeer-Sandwiches

Für die Ganache:
500 ml Sahne
250 gr gehackte weisse Schokolade

Die Sahne in einem Topf erhitzen (nicht kochen) und über die weisse Schokolade giessen. 5 Min stehen lassen und danach schön glatt rühren. Die Ganache sollte mindestens 5 Stunden kalt gestellt werden.
Ich mach sie meistens schon am Tag davor.

 

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Für ca. 15 Sandwiches oder 30 Kekse:
150 gr Mehl
1/2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
55 gr weiche Butter
160 gr Zucker
1 Tl Vanille-Zucker
1 Ei
110 gr Frischkäse
120 gr Himbeeren
1 Hand voll gesalzene Macadamias

Den Ofen auf 175 °C vorheizen.
Mehl, Salz und Backpulver mischen. In einer anderen Schüssel Butter, Zucker, Vanillezucker und Frischkäse aufschlagen und das Ei unterrühren. Dann nach und nach die Mehlmischung dazu geben. Zum Schluss noch die Himbeeren vorsichtig unterheben. Mit einem Esslöffel kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech machen und für ca. 13-15 Min backen bis der Rand goldbraun ist. Dann kurz auf dem Blech und danach komplett auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

 

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Die Ganache aus dem Kühlschrank nehmen und aufschlagen (das dauert ein wenig, also nicht aufgeben). In einen Spritzbeutel füllen und auf eine Hälfte der Kekse kreisförmig aufspritzen. Dann noch die Macadamias in einem Beutel klein schlagen und auf der Ganache verteilen. Keks-Hälfte drauf und fertig. Ihr könnt die Ganache auch in eine kleine Schüssel füllen und jeder bedient sich selber. Sozusagen ein süsser Dip.

005_Himbeer-Sandwiches

Ich werde mich jetzt mal um die Planung für das Wochenende kümmern. Ich habe nämlich Geburtstag und bekomme einige Gäste auf die ich mich jetzt schon sehr freue.

Wie feiert ihr Euren Geburtstag am Liebsten? Zu Hause mit Freunden oder mit dem Partner oder besten Freundin in einer aufregenden Stadt?
Ich beginne den Abend meistens mit einem Essen zu Hause mit Freunden und Familie und egal wie alt ich werde, gehört für mich noch definitiv eine Runde Tanzen dazu.
Also heisst es irgendwann: Alle ins Taxi, ab in die Stadt in einen coolen Club uuuunnnd
„schüttel deinen Speck“ ;0)

Ich freu mich jetzt schon!

Eure
Juanita

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