Cantuccinis mit Anis

Wir alle kennen doch Gerüche oder Geschmäcker die einen sofort wieder in die Kindheit zurück versetzen: der Duft von frischen Waffeln oder Apfelkuchen, der Geschmack von Pfannkuchen mit Nutella oder Zuckerwatte.
Bei mir ist es Anis. In Spanien wird viel mit Anis gebacken und deshalb verbinde ich, von klein auf, Anis mit frisch gebackenen Leckereien wie z.B. „Madalenas“ (spanischen Muffins) oder „Tortas fritas“ (frittierte Teigtaschen).
Die Cantuccinis die es Heute gibt schmecken auch leicht nach Anis und da ich noch nie andere Cantuccinis gebacken oder gegessen habe, dachte ich auch immer dass die so schmecken müssen. Bis ich vor ein paar Wochen einen kleinen Wettstreit mit meinen Kolleginnen um das Beste Cantuccini-Rezept hatte. Es gab einmal die klassische Variante, eine mit Haselnüssen, Aprikosen und Lebkuchengewürz, meine Variante mit Anis und dann haben wir noch welche im italienischen Supermarkt gekauft.
Um die 20 Kollegen haben dann alle probiert und den besten Cantuccini gewählt.
Ich weiss, es ist kaum zu glauben, aber ich habe nicht gewonnen! Das Ergebnis war sehr knapp: Die klassische und die weihnachtliche Variante haben mit nur 1 Stimme Vorsprung zu mir gewonnen. Der Gekaufte, hat GOTT SEI DANK, nur 1 Stimme bekommen. Überlegt mal der hätte gewonnen! Eine Schande für alle Hobby-Bäcker!

Und hier kommt nun das Rezept der Besten, äähh, Zweitbesten Cantuccinis:

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Für ca. 75 Stück:
500 g Mehl
250 g Zucker
3 Eier
Abgeriebene Schale von 1 Zitrone (unbehandelt)
Abgeriebene Schale von 1/2 Orange (unbehandelt)
3 El Orangensaft
10 g Anissamen
5 g gemahlener Anis
1 Prise Salz
1 Tl Backpulver
50 g weiche Butter
20 g Schweineschmalz
200 g ganze Mandeln (mit Schale)

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  • Den Ofen auf 180 °C vorheizen
  • Das Mehl in eine Schüssel sieben
  • Alle restlichen Zutaten, bis auf die Mandeln, dazugeben
  • Mit dem Knethaken erst auf niedrigster Stufe, dann auf höchster Stufe gut durchkneten
  • Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem glatten Teig verkneten
  • Nun die Mandeln einarbeiten
  • 5 gleich große Rollen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
  • 30 min lang backen
  • Etwas auskühlen lassen und in ca. 2 cm breite Scheiben schneiden
  • Die Scheiben wieder auf ein Backblech legen und für weitere 10 min backen

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Welcher Geschmack versetzt euch sofort in eure Kindheit zurück?

Habt eine schöne Woche!

Eure
Juanita

Categories: cookies
Kürbis-Cupcakes

Der Kürbis hat es bei mir definitiv nicht leicht. Nicht weil ich ihn geschmacklich nicht mag, sondern weil Orange für mich einfach die hässlichste Farbe auf der Welt ist.
Ich weiß ja, dass der arme Kürbis nichts für seine Farbe kann und trotzdem kommt er bei mir als Deko definitiv nicht in Frage.

Warum kann man keinen Kürbis in zarten Pastellfarben, in Gold mit leichtem Glitzer oder noch besser in Kupfer züchten?? Kupfer würde momentan super in meine Wohnung passen und alle Blogger würden einem die hübschen Dinger aus der Hand reißen. Versprochen!

Ich gebe es ja zu, auf den Bilder sieht das Orange gar nicht mal soooo schlecht aus und ausserdem nehme ich für Euch auch gerne mal „hässliches“ Gemüse mit nach Hause, aber nur wenn dabei so was Leckeres entsteht wie diese Kürbis-Cupcakes mit einem Frosting aus Pudding und Erdnuss-Butter.

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Das Rezept von den Muffins stammt von den Mädels der Guerilla-Bakery (ich habe es leicht abgeändert), einem Schwestern-Trio aus Österreich. Schaut mal: Guerilla Bakery

Das war einer der ersten Blogs die ich gelesen habe. Und schon den Namen fand ich so aufregend! Ich hab mir Untergrunds-Bäcker vorgestellt die sich im hintersten Eck eines Kellers verstecken um dort illegal zu backen und für die Rechte der Kekse, Kuchen und Co. zu kämpfen. Wie aufregend! Und warum kann ich nicht einer der Untergrund-Bäcker sein? 

Für 12 Muffins:
170 g Butter
195 g Mehl
2  Tl Backpulver
1 Tl Salz
½ Tl gemahlener Zimt
250 g Kürbis-Püree (selbstgemacht, Hokaido oder Butternuss)
200 g brauner Zucker
115 g Zucker
2 große Eier

  • Den Kürbis schälen und in kleine Stücke schneiden. So lange in Wasser kochen bis er weich ist. Abgießen, mit einer Gabel zu Püree zerdrücken und auskühlen lassen.
  • Den Ofen auf 180 °C vorheizen.
  • In einer Schüssel das Mehl, Backpulver, Salz und Zimt mischen.
  • In einer anderen Schüssel das Püree, braunen und weißen Zucker, Eier und die Butter gut miteinander verrühren.
  • Jetzt die Mehlmischung dazugeben und nur solange rühren bis alles gut vermischt ist.
  • Den Teig in die Förmchen füllen und für ca. 20 min backen. Am Besten den Stäbchentest machen.

 

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Für das Frosting:
1 Pck. Sahne-Pudding (z.B. von Dr. Oetker)
40 g Zucker
500 ml Milch
200 g Butter
3 El Puderzucker
3 El Erdnuss-Butter (ohne Stückchen)

  • Den Pudding am Vorabend nach Packungsanweisung kochen und mit Frischhaltefolie abdecken, so dass keine Haut entsteht. Die Butter und den Pudding über Nacht draussen liegen lassen. Beides muss die gleiche Temperatur haben, ansonsten wird das Frosting krisselig.
  • Am nächsten Tag die Butter mit dem Puderzucker aufschlagen und den Pudding nach und nach unterrühren.
  • Zum Schluss noch die Erdnussbutter untermischen.
  • Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes spritzen. Wer mag kann noch etwas Zimt darüber streuen.

 

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Ich wünsche Euch viel Spass beim nachbacken und ich mache es mir jetzt auf der Couch gemütlich und höre mir das neue Album von Adele an.

Habt eine schöne Woche.

Eure
Juanita

Categories: cupcakes
Meine allerliebsten Kekse: Peanut Butter-Cookies

Erdnussbutter kannte man früher ja nur aus diversen amerikanischen Filmen und Serien: Mit Gelee und labbrigem Toast hatte es den Anschein dass es DAS Lieblings-Essen aller Amerikaner ist.
Als Kind wollte ich das auch immer probieren, nur hat man die Erdnussbutter früher nicht überall bekommen und als ich sie dann endlich probiert habe, war ich eher enttäuscht. Auch Heute noch mag ich Erdnussbutter am liebsten in Keksen oder Buttercremes und nicht pur. 

Diese Peanut Butter Cookies gehören definitiv zu meinen Lieblings-Keksen: Knusprig, buttrig und mit leichtem Erdnuss-Geschmack.
Ich kann mich bei diesen Keksen kaum zurückhalten. An dem Tag an dem ich die Kekse gebacken habe, bin ich gefühlt, alle 5 min in die Küche und hab einen vernascht und am Tag darauf auch. Ich sags euch, gaaaanz große Liebe!

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Außerdem haben Erdnüsse ja auch so viel Eiweiß und Magnesium. Da MUSS man ja mehrere Kekse essen wenn man den Tagesbedarf decken will. (Den Zucker und die Butter ignorieren wir einfach mal ganz gekonnt).

 

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 Für ca. 60 Stück:
125 g Butter (Raumtemperatur)
150 g Erdnuss-Butter (Raumtemperatur)
80 g brauner Zucker
80 g weißer Zucker
250 g Mehl
1 Tl Backpulver
1/2 Tl Natron
1 Prise Salz
2 Eier
Wenn ihr etwas mehr Erdnuss-Geschmack wollt, könnt ihr Erdnuss-Butter mit Stückchen verwenden oder zum Schluss noch 50 g gehackte Erdnüsse dazu geben (wenn ihr salzige Erdnüsse nehmt, würde ich die Zucker-Menge jeweils auf 100 g erhöhen).

 

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  • Den Ofen auf 175 °C vorheizen
  • Erdnussbutter, Butter und Zucker auf mittlerer Stufe schaumig schlagen
  • Die Eier einzeln dazu geben und gut verrühren
  • Mehl, Backpulver, Natron und Salz in eine Schüssel sieben
  • Die Mehlmischung nach und nach unter die Buttermischung rühren bis alles gut vermengt ist (eventuell die gehackten Erdnüsse unterheben)
  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Ich mag die Kekse lieber etwas kleiner und nehme zum Abmessen immer einen Messlöffel mit dem Maß von einem 1/2 Tbsp., also einem 1/2 Esslöffel. Dann kleine Kugeln formen und mit etwas Abstand (ca. 3-4 cm) auf dem Blech verteilen. Mit einer Gabel jede Kugel zweimal flach drücken, so das ein Gittermuster entsteht.
  • Für ca. 10 Minuten backen bis der Rand goldbraun ist

 

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Ich wette dass ihr diese Cookies genauso lieben werdet wie ich, also unbedingt ausprobieren.

Habt eine schöne Woche!

Eure
Juanita

Categories: cookies
Lieblingsschmuck von Dogeared und ein kleiner Ausflug nach Santa Barbara

Eine neue Studie hat ergeben dass man von Food-Bildern tatsächlich dicker wird. Schon das anschauen dieser Bilder schüttet ein Hormon aus von dem man Hunger bekommt. Ist ja jetzt keine grosse Überraschung dass man von schönen Kuchen-Bildern Lust auf was Süsses bekommt, aber jetzt haben wir es auch noch schwarz auf weiss!! So eine Frechheit!
Deswegen gibt es Heute mal nichts für die Hüften (nicht das mich noch jemand verklagt, weil er die Weihnachts-Kilos schon im November zugenommen hat). Stattdessen zeige ich euch Heute einen meiner Lieblings-Schmuck-Labels: Dogeared
Schöner, filigraner Schmuck aus einer guten Qualität und nicht überteuert.

 

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Alle Stücke sind handgemacht und mit einer schönen Botschaft versehen, ganz nach der Unternehmensphilosophie: good things happen!
Man kauft also nicht nur Schmuck, sondern auch gleich ein Stück gutes Karma mit dazu. Jedes Schmuckstück soll einen an die wichtigen Dinge im Leben erinnern. Aber lest selbst: Dogeared
So schön zum verschenken und noch schöner zum schenken lassen ;0)

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Und da es ein kalifornisches Label ist, gibt es passend dazu noch ein paar Bilder und ein Restaurant-Tipp in Santa Barbara. Für mich war das eine der schönsten Stationen auf unserem Roadtrip von San Francisco nach L.A.
Santa Barbara liegt ca. 150 km von L.A. entfernt und eignet sich auch perfekt für einen Tagesausflug. Es gibt Museen, Kunstgalerien, einen alten Stadtteil, perfekte Strände zum surfen und ein pulsierendes Nachtleben rund um die Kunstszene.

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Man kann wunderschön am Pier entlang spazieren und auf das weite Meer hinausschauen oder mit einem Boot raus fahren und wenn man Glück hat ein paar Wale beobachten.

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Eine Freundin von mir hatte mir das Lucky Penny empfohlen. Die komplette Fassade ist, wie ihr auf dem Bild sehen könnt, mit Pennys beklebt. Man geht hinein, bestellt sich sein essen, nimmt sich was zu trinken aus dem Kühlschrank, bezahlt und setzt sich an einen Tisch. Das Essen wird dann gebracht (was auch noch sehr schnell ging) und sogar die Gläser sind schöne Ball Mason Jars.

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Ich hatte ein Pulled-Pork-Sandwich mit Apfel, Jalapenos und Rotkohl. Soooo lecker! Und auch die Pizza war richtig gut. Es gibt nicht zu viel Auswahl, was für mich als Entscheidungs-Phobiker wirklich von Vorteil ist: lucky penny
Alles in allem eine saisonale und sehr gute, einfache Küche mit tollen Produkten. Drumherum gibt es noch viele tolle Bars und zum Strand ist es auch nur ein Katzensprung. Besonders Wein-Liebhaber kommen hier auf ihre Kosten, da es in der Nähe von Santa Barbara viele tolle Anbaugebiete gibt. Ach, und falls ihr im Lucky Penny keinen Platz mehr bekommen solltet, liegt genau daneben The Lark
Auch ein sehr gutes Restaurant mit regionalen Produkten und einem fairen Preis-Leistungsverhältnis.
Ich würde alles tun um jetzt son ein Sandwich zu essen! ALLES!

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Der Schmuck von Dogeared strahlt genau dieses positive Lebensgefühl aus, dass ich auch mit Kalifornien verbinde. Es gibt jede Menge Ketten, Armbänder, Ohrringe und Ringe in Silber und Gold dipped. Ihr könnt den Schmuck z.B. hierhier oder hier kaufen.

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Ich werde bestimmt irgendwann mal wieder nach Kalifornien reisen und bis dahin mach ich mir mein Pulled Pork Sandwich einfach zu Hause selber, kaufe mir noch eine schöne Kette und schau mir ganz oft meine Urlaubsbilder an.

Eure
Juanita

Categories: jewellery, traveling