Johannisbeer-Muffins mit Mascarpone-Meringue-Creme

Weihnachten ist für mich irgendwie noch so weit weg. Vielleicht liegt es daran dass es noch so warm ist, oder dass ich auch nicht wirklich übermässig die Wohnung dekoriere oder weil wir dieses Jahr Weihnachten sowieso nicht zu Hause verbringen werden. Wir werden an einem Ort sein, an dem Weihnachten nicht weiter weg sein könnte. Und zwar auf den Malediven!
Und ja, wir haben uns bewusst entschieden über die Feiertage und Silvester zu verreisen. Wenn es hier richtig kalt ist, in die Sonne zu fliegen, hab ich noch nie gemacht und deswegen freue ich mich umso mehr diese besinnliche Zeit unter Palmen, in einem kleinen Strand-Bungalow zu verbringen. Wie es war, werde ich dann natürlich berichten.

Aber erstmal kommen wir zu diesen Schönheiten: Fluffige Johannisbeer-Muffins gefüllt mit einer Mascarpone-Meringue-Kokos-Creme.  Eine kleine Geschmacks-Erinnerung an den Sommer, bevor ich mich der Weihnachtsbäckerei widme.

 

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Für 6 Muffins:
100 gr Butter
80 gr Zucker
2 Eier
1 Prise Salz
1/2 Päckchen Backpulver
125 gr Mehl
3 El Sahne
100 gr Johannisbeeren

Für die Füllung:
250 gr Mascarpone
2 Eiweiß
2 El Zucker
2 El Kokos-Raspeln

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  • Den Backofen auf 175 °C vorheizen
  • Die Johannisbeeren waschen, von den Rispen streifen und mit einem Küchentuch trocken tupfen
  • Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen
  • Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren und die Eigelbe einzeln darunter rühren
  • Das Mehl mit dem Backpulver mischen und zusammen mit der Sahne unterrühren
  • Das steif geschlagene Eiweiß unterheben
  • Die Johannisbeeren mit etwas Mehl bestäuben (das verhindert dass sie beim Backen auf den Boden sinken) und unter den Teig heben
  • Eine Muffinform mit 6 Papierförmchen auskleiden und den Teig verteilen
  • Ca. 25 min backen
  • Auskühlen lassen
  • Für die Füllung das Eiweiß mit dem Zucker steif schlagen und vorsichtig mit dem Mascarpone verrühren bis eine glatte Creme entsteht. Das macht ihr am Besten mit einem Schneebesen und nicht mit einem Handrührgerät
  • Die Kokosflocken dazu geben
  • Wenn die Muffins kalt sind könnt ihr sie mit einem kleinen Löffel aushöhlen und mit der Creme füllen.
  • Ich hab noch eine Handvoll Kokos-Raspeln kurz in einer Pfanne geröstet und darüber gestreut

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Ich finde Johannisbeeren sind der perfekte Partner für süsse Cremes, da sie durch ihre Säure einfach alles frischer machen und es somit nie zu süss werden kann.

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Diese kleine Emaille-Tasse war in der vorletzten my little box und ist perfekt für den Nachmittags-Espresso. Ist sie nicht schön??

Und nächstes mal gibt es bestimmt etwas „weihnachtlicheres“, obwohl ich finde dass die Muffins durch ihren rot-weißen-Look, mal locker mit anderem Weihnachts-Gebäck mithalten können.
Ach ja, und die diesjährigen Plätzchen für meine Familie und Freunde in Spanien muss ich ja auch noch backen. Da wird es bestimmt das eine oder andere neue Rezept geben.

Habt einen schönen 1. Advent

Eure
Juanita

Categories: muffins
Mousse au chocolate mit Himbeeren und gerösteten Mini-Marshmallows

Sonntag Morgen und ich bin mit den gleichen Kopfschmerzen aufgewacht mit denen ich Gestern ins Bett bin. Meinen Sonntag hab ich mir auch anders vorgestellt, aber so ist es jetzt eben. Also sitz ich auf der Couch und warte darauf dass die Schmerztablette wirkt. Und solange dachte ich, kann ich euch noch schnell zeigen was ich vor zwei Wochen, für ein Essen bei Freunden, als Nachtisch gemacht habe:
Eine cremige Mousse au chocolate mit Himbeeren und gerösteten Mini-Marshmallows. Und ich muss sagen seit dem liebe ich die Kombination aus säuerlichen Himbeeren und karamellisierten Marshmallows.

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Für ca. 4 Portionen:
80 g Zartbitterschokolade
2 Eier
1 Prise Salz
40 g Zucker
250 ml Sahne
ca. 20 Himbeeren
ca. 100 g Mini-Marshmallows

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  • Die Schokolade über einem heißen Wasserbad langsam schmelzen
  • Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen
  • Das Eigelb und den Zucker ca. 3 Min mit dem Handrührgerät zu einer hellen,
    cremigen Masse aufschlagen
  • Die Schokolade unter die Eiermasse rühren
  • Die Sahne steif schlagen und mit einem Spachtel unter die Schokomasse rühren
  • Dann noch das Eiweiß vorsichtig unterheben
  • 4 Gläser bis zur Hälfte mit der Mousse füllen
  • Die Himbeeren halbieren und auf der Mousse verteilen, so wie hier:

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  • Die restlich Mousse einfüllen und in der Mitte eine Himbeere platzieren
  • Wenn ihr einen Mini-Gasbrenner habt, könnt ihr die Marshmallows direkt auf die Creme geben und flambieren. Ansonsten auf einen großen Teller legen und im Ofen mit der Grillfunktion rösten, dann kurz auskühlen lassen und verteilen.

Et voilá, schon habt ihr einen Nachtisch für den euch alle lieben werden.

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Bei mir kommen fast alle Süssigkeiten in große Gläser und werden ins Wohnzimmer gestellt. So wie jetzt die Mini-Marshmallows auf ihren nächsten Einsatz warten. Mal ganz ehrlich, die sind doch viel zu schön um sie im Schrank zu verstecken, oder?

So, mein Kopfweh ist auch etwas besser geworden und da ich seit Gestern große Lust auf etwas mit Nüssen habe, werde ich jetzt doch mal in die Küche gehen und mal schauen was ich so zaubern kann.

Happy Sunday

Eure
Juanita

Categories: desserts
Apple Crisp und der schönste Tag

Da bin ich wieder ;0) Warum ich schon so lange nichts mehr gebacken und geschrieben habe, hat einen ganz einfachen Grund: Ich habe geheiratet!

Jede Braut weiß, was so eine Hochzeit für Arbeit mit sich bringt und wie stressig die Vorbereitungen sein können. Obwohl mir viele gesagt haben das ich eine sehr entspannte Braut war und es da weit aus schlimmere Exemplare gibt. Und trotzdem will man natürlich dass alles Perfekt ist.
Und bei mir kommt noch ein erschwerender Faktor dazu: Ich muss alles mit Druck machen!
Sonst geht bei mir nichts und ich träume so vor mich hin. Kennt ihr das? Geschenke bestelle ich grundsätzlich so knapp, dass sie an dem Tag ankommen wo ich sie auch brauche, Arztrezepte und Medikamente genau so und auch für die Hochzeit hab ich das meiste an Deko zwei Wochen vorher bestellt.
Wieso alles einfach machen wenn es auch kompliziert geht??

Auf jeden Fall war mein Hochzeitstag perfekt: Perfekter Mann, perfekte Gäste, perfekte Location und das, was nicht so ganz perfekt war, hat mich gar nicht gestört. Und sogar während ich gerade diesen Post schreibe, ertappe ich mich dabei wie ich immer noch total verliebt vor mich hin grinse. Hier ein paar Bilder von meinem schönsten Tag:

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Haare + Make-Up: Anni Goebel
Fotos: Fotonoid

Die Turnschuhe haben wir uns mit unserem Hochzeitsdatum personalisieren lassen und hatten diese Abends auf der Party und für ein paar Bilder an. Das geht ganz einfach und fast mit allen Schuhen, direkt bei Adidas.

Jetzt aber wieder zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben: Nachtisch
Vor allem wenn er aus weichen, warmen Äpfeln und einer super knusprigen Haube besteht: Apple Crisp

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Für ca. 4-6 Portionen (Auflaufform ca. 28 x 18 cm):

Füllung:
300 g Äpfel in dünne Scheiben geschnitten
20 g Zucker
1 Tl Mehl
1/2 Tl Zimt
1/2 El Butter

Streusel:
130 g Zucker
60 g Mehl
1/2 Tl Backpulver
80 g kalte Butter in kleinen Stückchen
1 kleines Ei

 

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  • Den Ofen auf 190 C° vorheizen
  • Für die Füllung die Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden
  • Äpfel mit dem Zucker, Mehl und Zimt vermischen und in die Form geben
  • Die Butter in kleinen Flöckchen darauf verteilen
  • Für die Streusel Zucker, Mehl, Backpulver und Butter zu Streuseln miteinander verkneten
  • Das Ei verquirlen und mit den Streuseln vermengen
  • Streusel über den Äpfeln verteilen
  • Für ca. 30-35 min backen bis alles schön goldbraun ist

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Die Streusel sind richtig knusprig und karamellisiert und durch die Butter und dem Zucker über den Äpfeln, entsteht ein dicklicher Sirup der verboten gut schmeckt.

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Unbedingt warm genießen und am Besten mit einer Kugel Vanille-Eis.
Perfekt für einen Serien-Nachmittag auf der Couch und als Mittagessen-Ersatz.

Ich wünsch Euch einen schönen Feiertag

Eure
Juanita

Categories: desserts