Whoopie Pies mit Baileys-Creme

Whoopie was? Whoopie Pies heißen diese kleinen weichen Kekse die traditionell mit einer Marshmallow-Creme gefüllt werden. Ein Keks ist es aber auch nicht wirklich, denn er ist genauso weich und saftig wie ein Schoko-Kuchen. Also, würden ein Keks und ein Kuchen zusammen ein Kind bekommen, wäre es ein Whoopie Pie. Ja, so kann man sie wohl am Besten beschreiben.
Wer jetzt denkt, dass die Whoopie Pies ein neumodisches Gebäck sind, der irrt sich. Die gibt es nämlich schon seit 1920 und sie kommen aus der Gegend von Pennsylvania in den USA. Dort gibt es sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen, aber der Beliebteste bleibt der mit Schokolade. Ich hab sie anstatt mit einer Marshmallow-Creme mit einer Baileys-Creme gefüllt und so, finde ich sie noch besser. Ich mag die Kombination aus Schokolade und etwas Alkohol. Und währen ich das hier schreibe kommt mit dir Gedanke, dass sie bestimmt auch mit Batida di Coco wunderbar schmecken.
Und in den Teig hab ich noch etwas Kaffee getan, was man nicht wirklich schmeckt, aber den Schokoladengeschmack etwas intensiver macht.

 

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Für 10 Stück:
Whoppie Pies:
180 ml heißer Kaffee
80 g Kakaopulver
115 g Butter
180 g Zucker
195 g Mehl
1 Ei
1 1/2 Tl Backpulver
1/2 Tl Salz

Creme:
115 g weiche Butter
125 g Mascarpone
3 El Puderzucker
7 El Baileys

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  • Den Backofen auf 180 °C vorheizen
  • Das Kakaopulver in dem heissen Kaffe auslösen und zur Seite stellen
  • Butter und Zucker schaumig aufschlagen
  • Das Ei dazugeben und weiter schlagen
  • Mehl, Backpulver und Salz mischen und nach und nach unter die Buttermasse rühren
  • Die Kaffee-Schokomasse dazu geben und alles kurz miteinander verrühren
  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen und jeweils 1 Esslöffel Teig drauf setzen (Höchstens 6 Stück da die Kekse noch auseinander laufen)
  • Ca. 12-15 min backen und auskühlen lassen
  • Für die Creme die Butter mit dem Puderzucker aufschlagen bis sie hell wird
  • Dann den Mascarpone dazugeben und verrühen
  • Zum Schluss den Baileys löffelweise unterrühren
  • Die Creme auf die hälfte der Whoopie-Pies streichen und die andere Hälfte drauflegen und etwas zusammendrücken (ich hab die Creme mit Hilfe von einem kleinen Löffel an den Rändern glatt gestrichen)
  • 1/2 Stunde im Kühlschrank kühlen

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Ich bin mehr als begeistert von diesen Whoopie-Pies und hab schon 100 Ideen was ich noch alles damit machen kann und im Sommer sind sie perfekt um Eis-Sandwich zu machen. Ausserdem kann man sie super gut mitnehmen und man benötigt keinen Teller oder Besteck zum essen.
Perfekt um sie mit anderen zu teilen 😉

Juanita

Categories: cake, cookies
Flachswickel

Eigentlich hatte ich ja diese Woche Urlaub, und eigentlich sage ich deswegen weil ich gefühlt keinen Tag zur Ruhe gekommen bin oder mal gefaulenzt habe. Was wohl daran lag dass wir unseren Flur gestrichen und tapeziert haben. Wir waren 2 x bei Ikea und 3 x im Baumarkt bis wir alles zum Renovieren, die neue Garderobe und den neuen Spiegel zusammen hatten. Aber ganz ehrlich, es hat sich sowas von gelohnt. Ich bin so glücklich mit dem Ergebnis, dass ich ständig im Flur stehen bleibe und mir alles anschaue. Zuerst hatte ich etwas Angst vor dem Tapezieren, aber da man bei Fließtapeten den Kleister direkt auf die Wand streichen kann, hat dann doch alles super funktioniert und war leichter als gedacht.

Ach ja und gebacken hab ich natürlich auch: ca. 150 Plätzchen die ich vorhin meinem Papa gegeben habe, der gerade aus Spanien zu Besuch da ist. So hat er wenigstens etwas Süßes von mir, wenn wir dieses Jahr Weihnachten schon nicht zusammen feiern.

Heute gibts aber noch keine Plätzchen, sondern etwas das ich als Kind geliebt habe: Flachswickel.
Heißen die übrigens überall in Deutschland so oder nur bei uns im Schwabenländle? Auf jeden Fall sind das kleine Hefezöpfe mit normalem Zucker oder Hagelzucker. Ich hab nur etwas Hagelzucker drauf gemacht und bei der Hälfte noch etwas Nutella, was eine ziemlich spontane Idee war und nicht wirklich so geklappt hat wie ich es mit vorgestellt habe. Lecker waren sie trotzdem.

 

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Für ca. 20-25 Stück:
125 g weiche Butter
250 g Mehl
25 g Zucker
1 Ei + 1 Eigelb
3 El Milch
15 g Hefe
Hagelzucker

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  • Den Backofen auf 180 °c vorheizen
  • Die Milch etwas erwärmen und die Hefe darin auflösen
  • Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren
  • Das Ei hinzufügen und weiter rühren
  • Hefe und Milch dazu geben und mit dem Knethaken zu einem glatten Teig kneten
  • Kleine Zöpfe drehen und mit etwas Eigelb betreichen
  • Wer will kann jetzt etwas Nutella in eine Spritztülle geben und in die Rillen spritzen
  • Mit Hagelzucker bestreuen und für ca. 8-10 min goldbraun backen

Am Besten noch lauwarm mit etwas Marmelade oder noch mehr Nutella geniessen.

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Ich werd mich jetzt, nach dem Mittagessen mit meinem Papa und Freunden, auf der Couch einkuscheln und meinen restlichen Sonntag damit verbringen nach einer neuen Winterjacke zu schauen und vielleicht auch schon nach den ersten Weihnachtsgeschenken.
Kommt ja dann doch schneller als man denkt.

Habt einen guten Start in die Woche!
Juanita

Categories: cake
Karotten-Mandel Törtchen mit Ziegenfrischkäse und Feigen

Endlich bin ich mit Allem fertig was ich Heute machen wollte: im Kühlschrank warten Schoko-Whoopie Pies mit Baileys Creme (die ich natürlich auch für euch fotografiert habe und woraus Heute mein Mittagessen bestand) und selbstgemachte Kürbissuppe, die Rinder-Rouladen sind fertig geschmort und später muss ich nur noch kurz die Spätzle dazu machen. Meine Fingernägel hab ich gerade auch lackiert, was ich immer Sonntags mache und nun kann ich euch ganz entspannt das Rezept für dieses aussergewöhnliche Karotten-Mandel-Törchen mit Ziegenfrischkäse, Honig und Feigen aufschreiben.

Die Bacon-Cupcakes die ich euch letztens gezeigt haben, haben mich etwas mutiger für etwas „besondere“ Geschmackskombinationen gemacht und als ich dann noch die frischen Feigen im Supermarkt gesehen habe, kam mir sofort die Idee diese mit Ziegenfrischkäse zu kombinieren. Schon klar, Ziegenkäse mit Feigen ist jetzt nicht unbedingt die neueste Erfindung, aber in einem kleinen Törtchen mit Karotten und Nüssen auch nicht die gängigste Art diesen zu geniessen.
Ziegenfrischkäse mag ich generell nur zusammen mit einer süssen Komponente wie z.B. karamellisierten Zwiebeln oder auch Honig. Pur ist mir der Geschmack dann doch etwas zu streng. Und deshalb fand ich wahrscheinlich genau diese Torte so unglaublich lecker, weil man den Ziegenfrischkäse nur ganz leicht herausschmeckt.

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Für eine Springform von 18 cm:
185 g geraspelte Möhren
125 g Mehl
100 g Mandeln
1 Tl Backpulver
125 g Zucker
125 ml Sonnenblumenöl
2 Eier

Für die Creme:
225 g Frischkäse
100 g weiche Butter
50 g Ziegenfrischkäse
4-5 El Puderzucker
5 Feigen
1-2 El Honig

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  • Den Ofen auf 200 °C vorheizen
  • Die Springform etwas ausbuttern
  • Eier, Zucker und Öl mit dem Mixer gut verrühren
  • Das Mehl mit dem Backpulver und den Mandeln mischen und unterrühren
  • Die Karotten unterheben und den Teig in die Springform füllen
  • Für ca. 35-40 min backen und auskühlen lassen
  • Für die Creme die Butter mit dem Puderzucker gut aufschlagen bis sie hell ist
  • Frischkäse und Ziegenkäse unterrühren
  • Den Kuchen mit einem großen Messer quer in der Mitte durchschneiden
  • Die Hälfte der Creme auf einem der Böden verteilen und den anderen Boden drauflegen
  • Dann den Kuchen mit der restlichen Creme bestreichen (die Böden dürfen ruhig etwas zu sehen sein)
  • Die Feigen vierteln und auf dem Kuchen verteilen
  • Mit dem Honig beträufeln

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Da der Kuchen sehr klein ist, kann man davon auch ruhig ein Stück als Nachtisch servieren und muss ihn nicht unbedingt zum Kaffee geniessen. Ach, eigentlich geht ein Stück von diesem Kuchen immer!
Wirklich immer!

Happy Sunday
Juanita

Categories: cake, desserts