Whoopie Pies mit Baileys-Creme

Whoopie was? Whoopie Pies heißen diese kleinen weichen Kekse die traditionell mit einer Marshmallow-Creme gefüllt werden. Ein Keks ist es aber auch nicht wirklich, denn er ist genauso weich und saftig wie ein Schoko-Kuchen. Also, würden ein Keks und ein Kuchen zusammen ein Kind bekommen, wäre es ein Whoopie Pie. Ja, so kann man sie wohl am Besten beschreiben.
Wer jetzt denkt, dass die Whoopie Pies ein neumodisches Gebäck sind, der irrt sich. Die gibt es nämlich schon seit 1920 und sie kommen aus der Gegend von Pennsylvania in den USA. Dort gibt es sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen, aber der Beliebteste bleibt der mit Schokolade. Ich hab sie anstatt mit einer Marshmallow-Creme mit einer Baileys-Creme gefüllt und so, finde ich sie noch besser. Ich mag die Kombination aus Schokolade und etwas Alkohol. Und währen ich das hier schreibe kommt mit dir Gedanke, dass sie bestimmt auch mit Batida di Coco wunderbar schmecken.
Und in den Teig hab ich noch etwas Kaffee getan, was man nicht wirklich schmeckt, aber den Schokoladengeschmack etwas intensiver macht.

 

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Für 10 Stück:
Whoppie Pies:
180 ml heißer Kaffee
80 g Kakaopulver
115 g Butter
180 g Zucker
195 g Mehl
1 Ei
1 1/2 Tl Backpulver
1/2 Tl Salz

Creme:
115 g weiche Butter
125 g Mascarpone
3 El Puderzucker
7 El Baileys

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  • Den Backofen auf 180 °C vorheizen
  • Das Kakaopulver in dem heissen Kaffe auslösen und zur Seite stellen
  • Butter und Zucker schaumig aufschlagen
  • Das Ei dazugeben und weiter schlagen
  • Mehl, Backpulver und Salz mischen und nach und nach unter die Buttermasse rühren
  • Die Kaffee-Schokomasse dazu geben und alles kurz miteinander verrühren
  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen und jeweils 1 Esslöffel Teig drauf setzen (Höchstens 6 Stück da die Kekse noch auseinander laufen)
  • Ca. 12-15 min backen und auskühlen lassen
  • Für die Creme die Butter mit dem Puderzucker aufschlagen bis sie hell wird
  • Dann den Mascarpone dazugeben und verrühen
  • Zum Schluss den Baileys löffelweise unterrühren
  • Die Creme auf die hälfte der Whoopie-Pies streichen und die andere Hälfte drauflegen und etwas zusammendrücken (ich hab die Creme mit Hilfe von einem kleinen Löffel an den Rändern glatt gestrichen)
  • 1/2 Stunde im Kühlschrank kühlen

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Ich bin mehr als begeistert von diesen Whoopie-Pies und hab schon 100 Ideen was ich noch alles damit machen kann und im Sommer sind sie perfekt um Eis-Sandwich zu machen. Ausserdem kann man sie super gut mitnehmen und man benötigt keinen Teller oder Besteck zum essen.
Perfekt um sie mit anderen zu teilen 😉

Juanita

Categories: cake, cookies
Flachswickel

Eigentlich hatte ich ja diese Woche Urlaub, und eigentlich sage ich deswegen weil ich gefühlt keinen Tag zur Ruhe gekommen bin oder mal gefaulenzt habe. Was wohl daran lag dass wir unseren Flur gestrichen und tapeziert haben. Wir waren 2 x bei Ikea und 3 x im Baumarkt bis wir alles zum Renovieren, die neue Garderobe und den neuen Spiegel zusammen hatten. Aber ganz ehrlich, es hat sich sowas von gelohnt. Ich bin so glücklich mit dem Ergebnis, dass ich ständig im Flur stehen bleibe und mir alles anschaue. Zuerst hatte ich etwas Angst vor dem Tapezieren, aber da man bei Fließtapeten den Kleister direkt auf die Wand streichen kann, hat dann doch alles super funktioniert und war leichter als gedacht.

Ach ja und gebacken hab ich natürlich auch: ca. 150 Plätzchen die ich vorhin meinem Papa gegeben habe, der gerade aus Spanien zu Besuch da ist. So hat er wenigstens etwas Süßes von mir, wenn wir dieses Jahr Weihnachten schon nicht zusammen feiern.

Heute gibts aber noch keine Plätzchen, sondern etwas das ich als Kind geliebt habe: Flachswickel.
Heißen die übrigens überall in Deutschland so oder nur bei uns im Schwabenländle? Auf jeden Fall sind das kleine Hefezöpfe mit normalem Zucker oder Hagelzucker. Ich hab nur etwas Hagelzucker drauf gemacht und bei der Hälfte noch etwas Nutella, was eine ziemlich spontane Idee war und nicht wirklich so geklappt hat wie ich es mit vorgestellt habe. Lecker waren sie trotzdem.

 

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Für ca. 20-25 Stück:
125 g weiche Butter
250 g Mehl
25 g Zucker
1 Ei + 1 Eigelb
3 El Milch
15 g Hefe
Hagelzucker

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  • Den Backofen auf 180 °c vorheizen
  • Die Milch etwas erwärmen und die Hefe darin auflösen
  • Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren
  • Das Ei hinzufügen und weiter rühren
  • Hefe und Milch dazu geben und mit dem Knethaken zu einem glatten Teig kneten
  • Kleine Zöpfe drehen und mit etwas Eigelb betreichen
  • Wer will kann jetzt etwas Nutella in eine Spritztülle geben und in die Rillen spritzen
  • Mit Hagelzucker bestreuen und für ca. 8-10 min goldbraun backen

Am Besten noch lauwarm mit etwas Marmelade oder noch mehr Nutella geniessen.

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Ich werd mich jetzt, nach dem Mittagessen mit meinem Papa und Freunden, auf der Couch einkuscheln und meinen restlichen Sonntag damit verbringen nach einer neuen Winterjacke zu schauen und vielleicht auch schon nach den ersten Weihnachtsgeschenken.
Kommt ja dann doch schneller als man denkt.

Habt einen guten Start in die Woche!
Juanita

Categories: cake
Karotten-Mandel Törtchen mit Ziegenfrischkäse und Feigen

Endlich bin ich mit Allem fertig was ich Heute machen wollte: im Kühlschrank warten Schoko-Whoopie Pies mit Baileys Creme (die ich natürlich auch für euch fotografiert habe und woraus Heute mein Mittagessen bestand) und selbstgemachte Kürbissuppe, die Rinder-Rouladen sind fertig geschmort und später muss ich nur noch kurz die Spätzle dazu machen. Meine Fingernägel hab ich gerade auch lackiert, was ich immer Sonntags mache und nun kann ich euch ganz entspannt das Rezept für dieses aussergewöhnliche Karotten-Mandel-Törchen mit Ziegenfrischkäse, Honig und Feigen aufschreiben.

Die Bacon-Cupcakes die ich euch letztens gezeigt haben, haben mich etwas mutiger für etwas „besondere“ Geschmackskombinationen gemacht und als ich dann noch die frischen Feigen im Supermarkt gesehen habe, kam mir sofort die Idee diese mit Ziegenfrischkäse zu kombinieren. Schon klar, Ziegenkäse mit Feigen ist jetzt nicht unbedingt die neueste Erfindung, aber in einem kleinen Törtchen mit Karotten und Nüssen auch nicht die gängigste Art diesen zu geniessen.
Ziegenfrischkäse mag ich generell nur zusammen mit einer süssen Komponente wie z.B. karamellisierten Zwiebeln oder auch Honig. Pur ist mir der Geschmack dann doch etwas zu streng. Und deshalb fand ich wahrscheinlich genau diese Torte so unglaublich lecker, weil man den Ziegenfrischkäse nur ganz leicht herausschmeckt.

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Für eine Springform von 18 cm:
185 g geraspelte Möhren
125 g Mehl
100 g Mandeln
1 Tl Backpulver
125 g Zucker
125 ml Sonnenblumenöl
2 Eier

Für die Creme:
225 g Frischkäse
100 g weiche Butter
50 g Ziegenfrischkäse
4-5 El Puderzucker
5 Feigen
1-2 El Honig

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  • Den Ofen auf 200 °C vorheizen
  • Die Springform etwas ausbuttern
  • Eier, Zucker und Öl mit dem Mixer gut verrühren
  • Das Mehl mit dem Backpulver und den Mandeln mischen und unterrühren
  • Die Karotten unterheben und den Teig in die Springform füllen
  • Für ca. 35-40 min backen und auskühlen lassen
  • Für die Creme die Butter mit dem Puderzucker gut aufschlagen bis sie hell ist
  • Frischkäse und Ziegenkäse unterrühren
  • Den Kuchen mit einem großen Messer quer in der Mitte durchschneiden
  • Die Hälfte der Creme auf einem der Böden verteilen und den anderen Boden drauflegen
  • Dann den Kuchen mit der restlichen Creme bestreichen (die Böden dürfen ruhig etwas zu sehen sein)
  • Die Feigen vierteln und auf dem Kuchen verteilen
  • Mit dem Honig beträufeln

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Da der Kuchen sehr klein ist, kann man davon auch ruhig ein Stück als Nachtisch servieren und muss ihn nicht unbedingt zum Kaffee geniessen. Ach, eigentlich geht ein Stück von diesem Kuchen immer!
Wirklich immer!

Happy Sunday
Juanita

Categories: cake, desserts
Zucchini-Pfirsich Kuchen

Meine Arbeitskollegin brachte vor ein paar Tagen Zucchini-Schoko Kuchen mit zur Arbeit. Ich fand den so lecker dass ich auch unbedingt einen Kuchen mit Zucchini machen wollte. Aber ich wollte dass man das schöne Grün von den Zucchinis sieht und hab mich deshalb für einen hellen Teig entschieden. Entstanden ist ein super saftiger Kuchen mit Pfirsich-Stückchen, Zitrone, Zucchini und einer Frischkäse-Creme. Ein leckerer Sommerkuchen der definitiv auch denen schmeckt, die sonst keine Zucchini mögen.

 

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Für ca. 8 Stück:
160 g weiche Butter
220 g Zucker
4 Eier
100 g Joghurt
150 g grob geraspelte Zucchini
4 Pfirsiche
200 g Mehl
50 g Speisestärke
1 Tl Backpulver
1 Tl Natron
Abrieb von 1 1/2 Zitronen
200 ml Sahne
15 g Vanillezucker
150 g Frischkäse

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  • Den Ofen auf 180 °C vorheizen
  • Butter, Eier und Zucker verrühren bis sich alles gut vermengt hat
  • Den Joghurt und den Abrieb 1 Zitrone dazu geben und nochmal gut verrühren
  • Mehl, Speisestärke, Backpulver und Natron mischen und nach und nach unter die Buttermischung rühren
  • Die Pfirsiche schälen und in kleine Würfel schneiden
  • Zusammen mit der geraspelten Zucchini unter den Teig heben
  • Ein Form von ca. 25 x 30 cm leicht ausbuttern
  • Den Teig einfüllen, etwas glatt streichen und für ca. 40-45 min goldbraun backen
  • Für die Creme, die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und danach den Frischkäse unterrühren
  • Den ausgekühlten Kuchen in Vierecke schneiden und mit der Creme und Zitronenabrieb verzieren

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Wenn das mal nicht ein leckerer Weg ist um Gemüse zu essen, dann weiss ich auch nicht. Zucchinis sind kalorienarm, leicht verdaulich und sind sehr vitaminreich. Besser geht es also gar nicht und zumindest meinen Mann hab ich so dazu bekommen, Zucchinis zu essen.

Habt noch einen schönen Sonntag
Juanita

Categories: cake
Alles raus, aber der Streuselkuchen darf bleiben

Schon seit ein paar Wochen hab ich das Bedürfnis zu Hause alles auszumisten und neu zu gestalten. Ich hab schon Unmengen von Kleidung, Deko und sonstigem Kram gespendet, war auf einem Flohmarkt und überlege ständig was ich noch erneuern und umstellen kann.
Die hässliche braune Couch wurde durch eine riesige graue und super bequeme Couch ersetzt und als nächstes ist der Flur und die Garderobe dran. Ich weiss eigentlich schon wie es fertig aussehen soll und überlege nur noch ob und wie ich den Flur streichen soll. Auch alle Wohnzimmermöbel und der Esstisch müssen unbedingt erneuert werden und das am Besten sofort 😉 Klar hab ich oft die Deko geändert, aber nach 8 Jahren bin ich jetzt einfach bereit für was neues und viel schöneres.

Was sich wohl nie ändern wird, sind leckere Kuchen-Rezepte aus der Kindheit. Klassiker die man nicht vergisst und auch immer wieder gebacken werden müssen. Hierzu gehört für mich ganz klar auch ein Streuselkuchen aus Hefeteig, den man je nach Saison mit dem aktuellen Lieblingsobst belegen kann. Ich hatte zu Hause noch Johannisbeeren, aber genauso gut schmeckt er mit Himbeeren, Erdbeeren, Äpfeln oder Pfirsichen. Und da das Rezept für ein ganzes Blech reicht, ist er perfekt für eine große Feier oder um ihn mit seinen Liebsten zu teilen.

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Für ein Backblech:
Hefeteig:
400 g Mehl
100 Zucker
80 g weiche Butter
1/2 Würfel frische Hefe
125 ml lauwarme Milch
1 Ei

Belag:
200 g Johannisbeeren
200 g Mehl
120 g Zucker
110 g flüssige Butter

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  • Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen
  • Mehl, Zucker, Butter und das Ei vermengen und nach und nach die Milch hinzugeben
  • Mit dem Knethaken so lange rühren bis sich alles gut vermischt hat und ein elastischer Teig entsteht
  • Ein einem warmen Ort, abgedeckt für 1 Stunde ruhen lassen. Der Teig sollte sich verdoppeln
  • Die Johannisbeeren waschen und von den Rispen zupfen, abtropfen lassen
  • Für die Streusel Mehl, Zucker und die flüssige Butter miteinander verrühen
  • Den aufgegangenen Hefe-Teig direkt auf einem leicht bemehlten Backbleck ausrollen und die Johannisbeeren darauf verteilen
  • Mit den Streuseln bedecken und im vorgeheizten Ofen bei 180 C  für ca. 35 min backen

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Am Besten schmeckt der Kuchen lauwarm. Da sind die Streusel noch richtig knusprig und dann noch einen Klecks frisch geschlagener Sahne und ich weiß wieder genau, warum ich diesen Kuchen immer wieder backen werde.

Jetzt werde ich noch ein paar Möbel fotografieren und versuchen sie zu verkaufen. Vielleicht krieg ich ja noch was dafür und ich muss mich nicht um die Entsorgung kümmern.

Happy Sunday
Juanita

Categories: cake
Chocolate-Cupcakes mit Johannisbeeren

A cupcake a Day…. was bei diesen kleinen Törtchen eher bedeutet dass man den ganzen Tag nichts anderes mehr zu Essen braucht, wenn man gleich zum Frühstück einen vernascht. Sie sind sehr, sehr reichhaltig und schokoladig und perfekt für all diejenigen, die von einem „normalen“ Cupcake nicht satt werden. Ich hab sie für eine Arbeitskollegin gemacht die unbedingt Cupcakes haben wollte und glaubt mir, nach denen hier hat sie bestimmt erstmal  ne Weile genug von Cupcakes und Schokolade. Damit es nicht zu süss wird, sind die Johannisbeeren der perfekte Partner und verleihen ihnen eine leicht Säure, die super zu der Schokolade passt.

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Für 8 Cupcakes:
Teig:
80 g weiche Butter
180 g Zucker
200 g Mehl
40 g Kakaopulver
1 El Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier
240 ml Vollmilch
150 g Johannisbeeren

Creme:
150 g Zartbitterschokolade
80 g weiche Butter
120 g Puderzucker
3 El Kakaopulver
250 g Mascarpone

 

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  • Den Backofen auf 170 C vorheizen
  • Butter, Zucker, Mehl, Salz, Kakao- und Backpulver langsam mit dem Handrührgerät vermischen bis eine sandige Konsistenz entseht
  • Danach die Eier mit der Milch verquirlen und nach und nach unter den Teig rühren
  • Die Johannisbeeren in einem Tl Mehl wälzen (das verhindert dass sie beim backen im Teig versinken) und vorsichtig unter den Teig heben
  • Nun den Teig in die Förmchen füllen und für ca. 25 Min backen

Solange die Muffins auskühlen, könnt ihr die Creme machen:

  • Die Zarbitterschokolade über einem Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen
  • Die Butter mit dem Puderzucker aufschlagen bis sie ganz hell ist
  • Dann die geschmolzene Schokolade und das Kakaopulver unterrühren und zum Schluss den Mascarpone
  • Die Creme in eine Spritztülle füllen und für ca. 15-20 Min im Kühlschrank ruhen lassen
  • Dann die Muffins mit der Creme und ein paar Johannisbeeren dekorieren

 

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Wenn ihr normale Cupcake-Förmchen nehmt, könnt ihr ca. 12-15 Stück machen. Ich hab mich für diese schönen Tulip-Förmchen entschieden die mir die liebe Britta von Demmler in Berlin geschickt hat. Erst war ich etwas skeptisch weil viele helle Förmchen durchfetten und dann nicht mehr schön aussehen, aber es hat richtig gut funktioniert und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Bei Demmler findet ihr Muffin-Förmchen, Tortenspitzen, Backformen und noch vieles mehr und dadurch dass sie selbst produzieren, sind alle Produkte sehr hochwertig. Und glaubt mir, niemand will sich ein Menge Arbeit machen und dann sehen die Cupcakes nicht schön aus, weil die Förmchen abgehen oder total fettig sind. Also lieber etwas mehr Geld investieren, als sich danach zu ärgern.

Eure
Juanita

Categories: cake, cupcakes, desserts
After Eight-Brownies

Meine schwangere Freundin Jessica in Spanien hatte riesigen Heisshunger auf die After-Eight Cookies die sie mal bei mir probiert hatte, als sie vor ein paar Jahren zu Besuch war.
Sie hatte mich schon öfters darauf angesprochen ihr doch mal welche zu schicken und jetzt wo sie schwanger ist, konnte ich ihr diesen Wunsch natürlich nicht mehr verwehren.
Also hab ich letztes Wochenende ca. 50 von den Cookies gebacken und ihr zusammen mit ein paar kleinen Geschenken für die Kleine geschickt.

Ich hatte nach dem Backen genauso Lust auf etwas mit Schokolade und After Eight, aber die Kekse konnte ich ja der werdenden Mutter nicht weg essen. Also hab ich mich spontan für ein paar Brownies mit After Eight entschieden und fand sie besser als die Kekse. Ein warmer, saftiger Schoko-Brownie mit einer leichten Minz-Note. Zum Niederknien!

 

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Für 8 Brownies:
100 g Butter
80 g Zarbitter-Schokolade
60 g Zucker
2 Eier
40 g Mehl
5 After-Eight Täfelchen

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  • Den Ofen auf 180 °C vorheizen
  • Ein Form von ca. 13 x 18 cm ausbuttern
  • Die Butter mit der Schokolade langsam über einem heißen Wasserbad schmelzen und etwas auskühlen lassen
  • Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren
  • Dann die geschmolzene Schokolade und das Mehl unterrühren
  • Die After-Eight Täfelchen klein hacken und unter den Teig heben
  • In die Form geben und glatt streichen
  • Für ca. 25-30 Min backen

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Die Brownies schmecken nur ganz dezent nach Minze und sollten unbedingt lauwarm gegessen werden. Dazu passt am Besten ein Klecks frisch geschlagener Sahne oder eine Kugel Vanille-Eis. Ich bin auf jeden Fall jetzt schon ein großer Fan und hab die bestimmt nicht zum letzten Mal gemacht.

Habt einen schönen Sonntag

Eure
Juanita

Categories: cake, desserts
Eierlikör-Törtchen

Wie jetzt? Es ist schon wieder Ostern? Ich habe das Gefühlt das ich gerade erst Weihnachten auf den Malediven gefeiert habe und jetzt ist schon wieder Mitte April. Manchmal wünsche ich mir die Zeit zurück an dem einem als Kind noch langweilig war. Wisst ihr noch? Man lag auf dem Bett rum und wusste einfach nichts mit sich anzufangen. Keine Wäsche zu waschen, keine Einkäufe zu erledigen und keine Termine oder Pläne für die nächste Woche. War doch irgendwie schön und trotzdem irgendwie halt auch… langweilig 😉

Für dieses Ostern hab ich mich für einen Eierlikör-Kuchen entschieden und ihn etwas abgewandelt. Den gab es oft bei Familien-Festen und meine Mama hat ihn auch oft gemacht. Ich glaube es war  sogar der Lieblings-Kuchen meiner Schwester. Für die Böden hab ich das Rezept meiner  Mama genommen und mit einer Eierlikör-Buttercreme und einer Mascarpone-Sahne-Creme gepimpt.

 

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In Mini-Form sieht doch irgendwie alles gleich viel schöner aus und ihr könnt euch bei jedem Törtchen eine andere Deko überlegen. Ich habe ein Törtchen ganz klassisch mit Sahnetupfen und Eierlikör dekoriert. Das andere mit  Dragee-Eiern und das Dritte mit kleinen rosa Häschen aus Esspapier. Die Sahne-Mascarpone-Creme könnt ihr ganz leicht mit Lebensmittelfarbe einfärben und die Törtchen damit verzieren. Ich benutze immer diese von Wilton

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Für 3 Törtchen:

Böden:
80 g weiche Butter
100 g Zucker
5 Eier
200 g gemahlene Mandeln
100 g Zarbitter-Schokoladen-Raspel
1 Tl Backpulver

Eierlikör-Buttercreme:
100 g weiche Butter
2 El Puderzucker
4-6 EL Eierlikör (je nach Geschmack)

Sahne-Mascarpone-Creme:
100 g Sahne
100 g Mascarpone
2 Pck. Vanillezucker

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  • Den Ofen auf 180 °C vorheizen
  • Die 5 Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen
  • Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren
  • Dann die gemahlenen Mandeln, Backpulver und die Schoko-Raspeln unterrühren
  • Zum Schluss das Eiweiß unterheben und in einer ca. 25 x 30 cm grossen Form für ca. 30 min backen
  • Auskühlen lassen
  • Für die Buttercreme die Butter mit dem Puderzucker aufschlagen und nach und nach den Eierlikör dazu geben
  • Mit einem Dessert-Ring 6 Böden aus dem Kuchen ausstechen
  • Die Buttercreme in eine Spritztülle füllen und auf 3 Böden spritzen
  • Die anderen Böden obendrauf setzen und leicht andrücken
  • Für eine 1/2 Stunde im Kühlschrank kalt stellen
  • Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und den Marscarpone dazu geben
  • Die Törtchen je nach Geschmack mit der Creme dekorieren

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Noch ein kleiner Tipp: Wenn ihr etwas mehr Sahne-Marscarpone-Creme macht, könnt ihr in 5 min noch ein kleines Dessert für den nächsten Tag zaubern. Einfach den restlichen Kuchen in kleine Stücke zupfen, in Gläser füllen, ein Klecks Creme drauf und mit Eierlikör beträufeln. So habt ihr keine Reste übrig und lecker ist es auch noch.

Ich hoffe ihr habt ein paar entspannte Tage und wünsche euch allen

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Eure
Juanita

Categories: cake, desserts
Cream cheese – Bombs

Gestern Abend war ich mit der Arbeitskollegin meines Mannes bei Katrin Bauerfeind.
Nach einem Monat in dem ich 2 mal die Grippe erwischt hatte, eine willkommene Abwechslung. Ich hatte im letzten Monat mehr Kontakt mit meiner Couch und zu Netflix, wie zu meinen Freunden und das musste jetzt endlich ein Ende haben ;0)
Als ich also gefragt wurde ob ich mitkommen will, weil ihr Mann verhindert war, hab ich spontan zugesagt ohne überhaupt jemals was von dieser Katrin Bauerfeind gehört zu haben. Und, ich muss sagen, es war ganz witzig. Ein Mischung aus Standup-Comedy und einer Lesung aus ihrem neuen Buch „Hinten sind Rezepte drin“.  Wahrscheinlich hätte ich mir selber keine Karten gekauft, aber für so eine spontane Aktion war es sehr amüsant. Trotzdem darf Humor bei mir ruhig etwas „derber“ sein.

Aber jetzt mal zu dem Heutigen Rezept. Diese Cream Cheese-Bombs hab ich schon letztes Jahr gemacht und ich finde sie machen schon beim Essen Lust auf Frühling, Sonne und Picknicke im Grünen.
Sie sind aussen knusprig und innen fruchtig und weich.

 

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Für 9 Stück:
1 Blätterteig aus dem Kühlregal
150 g Frischkäse
25 g Zucker
1 Eigelb
9 Himbeeren
Brauner Zucker

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  • Den Ofen auf 180°C vorheizen
  • Den Blätterteig auf der Arbeitsfläche ausrollen und in 9 Vierecke schneiden
  • Danach den Frischkäse mit dem Zucker verrühren und in eine Spritztülle füllen
  • Auf jedes Viereck etwas Creme spritzen
  • Die Himbeeren mit der restlichen Creme füllen und verteilen, so wie oben auf dem Bild
  • Das Eigelb mit einer Gabel verquirlen und die Ränder damit bestreichen
  • Dann vorsichtig die Ecken umschlagen und zu einer Kugel formen
  • Auf ein Backblech legen und mit dem restlichen Eigelb bestreichen
  • Etwas brauen Zucker darüber streuen und für ca. 15 min backen, bis sie goldbraun sin

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Ich mag dieses Rezept sehr, da sie sehr schnell gemacht sind und man die Himbeeren, je nach Geschmack, auch durch andere Früchte ersetzen kann.
Und am Besten schmecken sie lauwarm und mit einem grossen, kalten Glas Kakao .

Eure
Juanita

Categories: cake, desserts
Nutella-Appel-Nuts-Rolls

Da bin ich wieder! Ach ja und ein frohes neues Jahr noch ;0)
Ist schon ne Weile her, dass ich was gepostet habe. Das lag daran, dass ich vor Weihnachten so viel auf der Arbeit zu tun hatte, dann bin ich noch spontan für ein langes Wochenende nach Spanien um meine Oma und meinen Papa zu besuchen und an Heilig Abend ging es dann über Weihnachten und Silvester auf die Malediven. Darüber werde ich euch aber ein anderes mal berichten, nur so viel:
Es war atemberaubend schön!
In Deutschland wieder angekommen wurde ich erstmal krank.
Wen wundert das aber auch, bei ca. 40 °C Temperaturunterschied!
Mittlerweile hab ich mich an die klirrende Kälte gewöhnt und überbrücke die kalte Jahreszeit mit süssen Leckereien, die man noch lauwarm vernaschen kann und schön von Innen wärmen. Richtiges Soulfood eben, wie diese Nutella-Appel-Nuts-Rolls: Hefeschnecken gefüllt mit Nutella, Apfel und Haselnüssen und mit einer Kruste aus gerösteten Mandeln und braunem Zucker. Da läuft einem doch förmlich das Wasser im Mund zusammen.

 

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Für 6 Rolls:
250 g Mehl
1/2 Hefewürfel
50 g Zucker
1 Prise Salz
125 ml Milch
50 g weiche Butter
1 grossen Apfel
50 g gemahlene Haselnüsse
4 EL Zucker
Nutella
1 Handvoll gehackte Mandeln
1 Handvoll brauner Zucker
1 EL geschmolzene Butter

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  • Die Milch erwärmen bis sie lauwarm ist und die frische Hefe darin auflösen
  • Das Mehl mit dem Zucker, Salz und der Butter und eine Schüssel geben
  • Dann nach und nach die Milch dazugeben und mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten
  • Den Teig abgedeckt für eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen
  • So lange könnt ihr den Apfel in kleine Würfel schneiden und mit 4 EL Zucker, den Haselnüssen und 2-3 EL Wasser aufkochen, bis der Apfel etwas weich ist
  • Den Teig auf einer bemehlten Oberfläche zu einem ca. 1 cm dicken Rechteck ausrollen und dick mit Nutella betreichen
  • Die Apfel-Nuss-Mischung darauf verteilen und vorsichtig aufrollen
  • Die Rolle in 6 gleich große Scheiben schneiden und in eine gebutterte Form legen
  • Abgedeckt für 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen
  • So lange könnt ihr die Mandeln in einer Pfanne rösten und den Ofen auf 180 °C vorheizen
  • Die Rolls mit der geschmolzenen Butter bestreichen und mit den Mandeln und dem brauen Zucker bestreuen
  • Für ca. 25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind

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Vielleicht habt ihr ja alle Zutaten zu Hause und könnt sie gleich nach backen?
Dazu noch eine Kugel Vanille Eis oder eine heisse Schokolade oooodder Beides ;0)

Ich werd mich jetzt anziehen und zu meinen Schwiegereltern essen gehen: Sauerbraten mit Spätzle, eins meiner Lieblings-Gerichte. Und danach, werde ich es mir mit den gefüllten Oreo-Keksen, die ich Gestern gemacht habe und Netflix auf der Couch gemütlich machen.

Schönen Sonntag!

Juanita

Categories: breakfast, cake