Schwedische Jul-Plätzchen

Ich hatte ja schon vor einem Monat tonnenweise Plätzchen gebacken, um sie meinem Papa nach Spanien zu schicken. Nachdem ich tagelang Teig geknetet, Plätzchen ausgestochen, geformt und dekoriert habe, dachte ich eigentlich dass ich für dieses Jahr genug davon habe.  Tja, falsch gedacht. Jetzt wo Weihnachten immer näher kommt, überkam es mich letztes Wochenende doch nochmal und ich hab mich an diese Plätzchen erinnert die ich schon mal vor ein paar Jahren gebacken habe. Den Teig sollte man zwar einen Tag vorher machen, aber ansonsten ist es ein sehr einfaches und schnelles Rezept.

God Jul – das heisst Frohe Weihnachten auf schwedisch. Und diese schwedischen Jul-Plätzchen sehen nicht nur richtig schön aus, sondern schmecken auch fantastisch. Man könnte sie am Besten mit unseren Hildaplätzchen vergleichen. Ausser dass diese hier mit Dinkelmehl gemacht werden und mit einem schwarzen Johannisbeer-Gelee gefüllt sind. Und obendrauf kommt noch etwas Zucker und Zimt.

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002_Jul-Plätzchen

 

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Für ca. 20-25 Stück:
100 g weiche Butter
75 g Zucker
185 g Dinkelmehl
1/2 Tl Backpulver
1 Ei
1El gemahlenen Zimt zum bestreuen
1 El Zucker zum betreuen
1 Eiweiß
100 g schwarzes Johannisbeer-Gelee

 

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  • Butter, Zucker und das Ei mit dem Handrührgerät cremig schlagen
  • Mehl und Backpulver darüber sieben und mit einem Löffel unterziehen
  • Den Teig kurz mit den Händen verkneten
  • In Frischhaltefolie wickeln und für mind. 2-3 Stunden, am Besten über Nacht, im Kühlschrank ruhen lassen
  • Den Ofen auf 180 °C vorheizen
  • Den Teig auf einer bemehlten Fläche ca. 3 mm dick ausrollen
  • Kreise ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
  • Ein Ei trennen und das Eiweiß mit einer Gabel schaumig schlagen
  • Die Kekse mit dem Eiweiß-Schaum bestreichen und mit Zucker bestreuen
  • Ca. 8-10 min goldbraun backen
  • Herausnehmen und sofort mit etwas Zimt bestäuben
  • Abkühlen lassen
  • Das Gelee durch ein Sieb streichen
  • Die Hälfte der Kekse auf der Unterseite mit Gelee betreichen und mit einem unbestrichenen Keks zusammensetzen

 

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Diese Plätzchen werde ich definitiv öfters machen und bestimmt nicht nur zu Weihnachten. Man könnte z.B. den Zimt weg lassen und sie mit Lemon-Curd bestreichen und schon hat man leckere Kekse für den Sommer.

Jetzt muss ich nur noch 1 Woche arbeiten und dann hab ich 2 Wochen Urlaub. Worauf ich mich jetzt schon riesig freue. Und da ich dieses Jahr sogar schon alle Geschenke gekauft habe, kann ich ganz entspannt in die Weihnachtszeit starten und freu mich auf das leckere Essen mit der Familie und die faulen Netflix-Nachmittage auf der Couch.

Euch allen
Frohe Weihnachten
Feliz Navidad
God Jul
and

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Juanita

 

Categories: cookies
Whoopie Pies mit Baileys-Creme

Whoopie was? Whoopie Pies heißen diese kleinen weichen Kekse die traditionell mit einer Marshmallow-Creme gefüllt werden. Ein Keks ist es aber auch nicht wirklich, denn er ist genauso weich und saftig wie ein Schoko-Kuchen. Also, würden ein Keks und ein Kuchen zusammen ein Kind bekommen, wäre es ein Whoopie Pie. Ja, so kann man sie wohl am Besten beschreiben.
Wer jetzt denkt, dass die Whoopie Pies ein neumodisches Gebäck sind, der irrt sich. Die gibt es nämlich schon seit 1920 und sie kommen aus der Gegend von Pennsylvania in den USA. Dort gibt es sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen, aber der Beliebteste bleibt der mit Schokolade. Ich hab sie anstatt mit einer Marshmallow-Creme mit einer Baileys-Creme gefüllt und so, finde ich sie noch besser. Ich mag die Kombination aus Schokolade und etwas Alkohol. Und währen ich das hier schreibe kommt mit dir Gedanke, dass sie bestimmt auch mit Batida di Coco wunderbar schmecken.
Und in den Teig hab ich noch etwas Kaffee getan, was man nicht wirklich schmeckt, aber den Schokoladengeschmack etwas intensiver macht.

 

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Für 10 Stück:
Whoppie Pies:
180 ml heißer Kaffee
80 g Kakaopulver
115 g Butter
180 g Zucker
195 g Mehl
1 Ei
1 1/2 Tl Backpulver
1/2 Tl Salz

Creme:
115 g weiche Butter
125 g Mascarpone
3 El Puderzucker
7 El Baileys

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  • Den Backofen auf 180 °C vorheizen
  • Das Kakaopulver in dem heissen Kaffe auslösen und zur Seite stellen
  • Butter und Zucker schaumig aufschlagen
  • Das Ei dazugeben und weiter schlagen
  • Mehl, Backpulver und Salz mischen und nach und nach unter die Buttermasse rühren
  • Die Kaffee-Schokomasse dazu geben und alles kurz miteinander verrühren
  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen und jeweils 1 Esslöffel Teig drauf setzen (Höchstens 6 Stück da die Kekse noch auseinander laufen)
  • Ca. 12-15 min backen und auskühlen lassen
  • Für die Creme die Butter mit dem Puderzucker aufschlagen bis sie hell wird
  • Dann den Mascarpone dazugeben und verrühen
  • Zum Schluss den Baileys löffelweise unterrühren
  • Die Creme auf die hälfte der Whoopie-Pies streichen und die andere Hälfte drauflegen und etwas zusammendrücken (ich hab die Creme mit Hilfe von einem kleinen Löffel an den Rändern glatt gestrichen)
  • 1/2 Stunde im Kühlschrank kühlen

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Ich bin mehr als begeistert von diesen Whoopie-Pies und hab schon 100 Ideen was ich noch alles damit machen kann und im Sommer sind sie perfekt um Eis-Sandwich zu machen. Ausserdem kann man sie super gut mitnehmen und man benötigt keinen Teller oder Besteck zum essen.
Perfekt um sie mit anderen zu teilen 😉

Juanita

Categories: cake, cookies
Crinkle Cookies mit Brombeer-Butter

Diese Woche hab ich meinen 37 Geburtstag gefeiert und deswegen bin ich Heute schon den ganzen Morgen in der Küche gestanden und hab Cupcakes und Muffins für meine Arbeitskollegen gebacken: Schoko mit Himbeere, Schoko mit Brombeer-Butterceme, Apfel-Streusel, Himbeer-Streusel uuuunnd Schoko mit Ahornsirup und Bacon. Ich bin schon so gespannt darauf wie die Cupcakes mit Bacon schmecken und wenn sie gut sind, gibts das Rezept nächste Woche.

Meinen Geburtstag hab ich dieses Jahr spontan mit meinem Mann in einem Freizeitpark gefeiert und beschlossen dass ich das jetzt jedes Jahr machen werden. Gibt es einen perfekteren Ort um Spass zu haben, Süssigkeiten zu essen und sich nochmal ein wenig wie ein Kind zu fühlen? Ich hab soviel gelacht wie schon lange nicht mehr und bin Achterbahn gefahren bis mir schlecht war. Es hätte nicht schöner sein können 😉

Aber kommen wir mal zu dem Heutigen Rezept:
Chocolate Crinkle Cookies mit Brombeer-Butter (die übrigens auch hervorragend auf einem Stück frischem Hefezopf schmeckt)
Die Cookies sind saftig und schokoladig und haben mich irgendwie an kleine Laibe Schwarzbrot erinnert, weshalb ich spontan noch eine Brombeer-Butter dazu gemacht habe. Sie schmecken aber auch ohne sehr lecker und ihr könnt sie jetzt schonmal als Rezept für Weihnachtsplätzchen speichern, denn sehen sie nicht aus als hätte es gerade geschneit?

 

 

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Für ca. 30 Stück:
150 g Mehl
1 Tl Backpulver
50 g Kakaopulver
50 g gemahlene Mandeln
130 g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
55 g Sonnenblumenöl
2 Eier
2-3 El Puderzucker

Für die Brombeer-Butter:
300 g Tiefkühl-Brombeeren
125 g weiche Butter
2-3 El Puderzucker

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  • Die Eier mit  dem Öl schaumig schlagen
  • Mehl, Backpulver, Kakaopulver, Zucker und die Mandeln mischen und  nach und nach unter die Eiermasse rühren
  • Den Teig in Klarsichtfolie packen und für mind. 3-4 Stunden kalt stellen
  • Für die Buttercreme die Brombeeren kurz aufkochen, durch ein Sieb streichen und auskühlen lassen
  • Die Butter mit dem Puderzucker aufschlagen und den Brombeer-Saft Löffelweise dazugeben
  • Weiter rühren bis sich alles gut miteinander vermischt hat
  • Dann in ein kleines Glas oder Schälchen füllen und kühl stellen
  • Den Backofen auf 180 °C vorheizen
  • Aus dem Teig kleine Kugeln formen und diese in Puderzucker wälzen
  • Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech für ca. 10-12 min backen
  • Wenn die Cookies ausgekühlt sind könnt ihr sie entweder aufschneiden und mit der Brombeer-Butter bestreichen oder ihr serviert die Butter separat und jeder nimmt sich so viel er will

 

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Ich werde jetzt duschen gehen, mich hübsch machen und dann mit meinem Mann Essen gehen. Schliesslich ist Heute unser erster Hochzeitstag und das muss definitiv gefeiert werden.

Juanita

Categories: cookies
Lemon-Poppy seed Cookies

Endlich ist es warm draußen und ich habe diese Woche zum ersten mal offen Schuhe getragen.
Der Sommer ist da und ich hoffe er bleibt jetzt auch mal eine Weile.
Und sobald es draussen wärmer wird, bekomme ich Lust auf was Frisches, wie Zitrone. Egal ob im Eistee, im Kuchen, als Eis oder in leckeren Keksen. Für mich kann gar nicht genug Zitrone drin sein!
Und deshalb gibt es heute die zitronigsten Kekse die er jemals gegessen habt. Da ist ne Menge Zitrone im Teig, dann noch Zitronenzuckerguss darauf und weil es noch nicht genug ist, noch frisch geriebene Zitronenschale. Alles zusammen in einem buttrigen Keks mit knackigem Mohn.

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Für ca. 20 Kekse:
100 g kalte Butter
135 g Mehl
80 g Zucker
2 Eigelb
Geriebene Schale von einer Zitrone
2 Tl Mohn

Für den Zuckerguss:
250 g Puderzucker
Etwas Zitronensaft

Für die Deko:
Geriebene Schale von einer halben Zitrone
Etwas Mohn

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  • Butter, Mehl, Zucker, Eigelb, Zitronenschale und Mohn in eine Schüssel geben und rasch zu einem glatten Teig verkneten
  • In Frischhaltefolie wickeln und für mind. 1 Stunde kalt stellen
  • Den Ofen auf 180 °C voheizen
  • Eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben
  • Den Teig ausrollen und mit einem Keksausstecher die gewünschte Form ausstechen. Wenn der Teig zu klebrig ist, einfach noch etwas Mehl dazu geben bis er sich gut verarbeiten lässt
  • Die Kekse ca. 10 min backen bis der Rand goldbraun ist. Auskühlen lassen
  • Für den Zuckerguss den Puderzucker sieben und nach und nach etwas Zitronensaft dazugeben und vermischen. Die Konsistenz sollte zähflüssig sein und so dass man sie mit einem Messer auf die Kekse streichen kann. Ihr braucht nicht viel Zitronensaft, also lieber etwas weniger rein geben und erst mal verrühren
  • Jeden Keks zur Hälfte mit Zuckerguss  bestreichen und mit geriebener Zitronenschale und Mohn bestreuen

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Die Kekse gehören ab sofort zu meinen absoluten Lieblingen und werden jetzt regelmässig gebacken. Endlich mal Kekse die wirklich, wirklich nach Zitrone schmecken. Und obendrauf sind sie noch so schön und schnell gemacht, dass ich sie auch öfters mal verschenken werde.

Und jetzt werde ich mich mit einem frisch gebackenem After Eight-Brownie auf meinen Balkon verziehen und noch ein wenig die Sonne genießen.

Habt einen schönen Sonntag

Eure
Juanita

Categories: cookies
Pimp my Oreo!

Ich kenne Oreo-Kekse schon seit meiner frühesten Kindheit. In Spanien gab es die schon länger und erst vor einigen Jahren wurden sie hier in Deutschland bekannt und in allen Supermärkten erhältlich.
Also hab ich mich jeden Sommer mit den Keksen vollgestopft und musste die auch regelmäßig meinen Freunden mitbringen.
Mittlerweile sind mir die Oreo-Kekse zu langweilig: der Schokogeschmack dominiert zu sehr und die Füllung schmeckt irgendwie nur süss, mal davon abgesehen das es sowieso viel zu wenig Füllung ist. Also hab ich mir überlegt wie man die Kekse ganz leicht, mit nur ein paar Zutaten, pimpen kann und wer mich kennt weiss, dass da Erdnussbutter nicht fehlen darf ;0)
Dabei raus gekommen sind gefüllte Cookies mit einer Erdnussbutter-Creme und mit Schokolade überzogen und süsse „Canapés“ mit einer Mascarpone-Creme.

 

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Für ca. 12 Cookies mit Erdnussbutter:
100 g Erdnussbutter (ohne Stückchen)
25 g Butter
25 g Puderzucker

  • Die Oreo-Kekse teilen (das geht am Besten mit einem scharfen Messer)
  • Die Füllung raus kratzen
  • Mit einem Handmixer die Füllung, Erdnussbutter, Butter und Puderzucker gut verrühren
  • In einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf die Hälfte der Kekse spritzen
  • Die andere Kekshälfte drauf tun und leicht andrücken
  • Für ca. 2-3 Stunden kühl stellen

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Ihr könnt sie jetzt so essen oder noch mit Kuvertüre überziehen und dekorieren.
Dafür 300 g Kuvertüre schmelzen und die Cookies überziehen. Beim dekorieren könnt ihr eurer Kreativität freien lauf lassen. Egal ob bunte Perlen, Mini-Marshmallows, Streusel, Nüsse oder Schokoraspeln. Oder wie wäre es mit kleinen Lollies für den nächsten Kindergeburtstag oder die nächste Party? Einfach, nach dem ihr die Füllung drauf gespritzt habt, einen Eisstiel in die Mitte legen und mit der anderen Kekshälfte vorsichtig andrücken. Dann kühl stellen und mit Schokolade überziehen.

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Packt sie in eine kleine Schachtel und ihr habt ein süsses Geschenk. Zum Beispiel zum Valentinstag, Geburtstag oder einfach so, für einen guten Freund oder den Liebsten.

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Die zweite Variante sind kleine, süsse Canapes. Knusprige Cookie-Hälften mit einer süssen Mascarpone-Sahne-Creme. Perfekt für ein Fingerfood Buffett oder um deine Gäste beim nächsten Sonntagskaffee zu überraschen.

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Für ca. 12 Canapés (6 Oreo-Kekse):
100 g Sahne
125 g Mascarpone
2 Pk. Vanille-Zucker
1/2 Pk. Sahnesteif

  • Die Sahne mit dem Sahnesteif und dem Vanille-Zucker steif schlagen
  • Den Mascarpone unterrühren
  • In einen Spritzbeutel mit einer Tülle füllen und auf die Keks-Hälften spritzen
  • Nach Lust und Laune dekorieren

Am Besten die „Canapés“ kurz vor dem Verzehr fertig machen, sonst werden die Kekse
weich und eignen sich nicht mehr so gut als Fingerfood.

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Gefüllt mit Erdnussbutter sind die Oreo-Kekse unglaublich lecker und nicht mehr mit dem Original zu vergleichen. Und die Hülle aus knackiger Schokolade machen sie perfekt.

Probiert sie unbedingt mal aus und teilt sie mit euren Liebsten.

Happy Sunday

Juanita

Categories: cookies, sweets
Easy-Peasy Cookie-Balls

Ich zeig euch noch kurz eine super Geschenk-Idee für den Muttertag am Sonntag. Eure Mamas werden denken dass ihr sie in einer Confiserie gekauft habt oder es unendlich viel Arbeit war, diese kleinen Pralinen herzustellen. Dabei sind diese Cookie-Balls so einfach und schnell gemacht und man braucht nur 3 Zutaten!

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Für ca. 10-15 Stück:
200 g Kekse
100 g Frischkäse
120 g Kuvertüre

 

  • Die Kekse in einem Mixer klein mahlen
  • Den Frischkäse dazugeben und alles gut mixen
  • Kleine Bällchen formen (ca. 11 g schwer). Wenn sie nicht ganz rund sind macht das nichts, ihr könnt sie später, wenn sie durchgekühlt sind, nochmal besser formen
  • Die Bällchen in eine mit Backpapier ausgelegte Form legen und im Kühlschrank ruhen lassen
  • Nach 45 min die Bällchen ins Gefrierfach legen und die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen
  • Die Bällchen nochmal formen und in die Kuvertüre tauchen. Kurz abtropfen lassen und wieder in die Form legen. Am Besten gleich dekorieren, denn die Schokolade wird sehr schnell hart, dadurch dass die Bällchen kalt sind.

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Ihr könnt z.B. auch Oreos nehmen oder die Lieblingskekse eurer Mama verwenden und es somit noch persönlicher machen. Ich hab mich für die Grandino-Kekse von Lidl entschieden: White-Choc + Cranberry und Triple Choc.

Bei der Deko könnt ihr eurer Fantasie freien lauf lassen: Bunte Herzen, Kekskrümel, Schoko-Buchstaben, Zuckerperlen oder essbaren Glitzer. Ihr könnt sie in kleine Folien, Schachteln oder Förmchen packen.

 

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Ich war überrascht wie cremig sie sind. Wie kleine Trüffel.
Mit diesen Cookie-Balls macht ihr eure Mama auf jeden Fall glücklich, ausser sie ist gerade auf Diät, dann vielleicht eher nicht…

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und geniesst das Wetter!

Eure
Juanita

Categories: cookies, sweets
Macadamia-Blaubeer-Cookies mit weißer Schokolade

Draußen ist es zwar etwas bewölkt aaaaber ich habe Urlaub. Und somit kann ich wohl keinen
besseren Start in die Woche habe. Die Wohnung ist sauber und aufgeräumt und ich sitze
zum ersten Mal dieses Jahr in eine Decke eingekuschelt auf dem Balkon und trinke meinen
Kaffee, während ich diesen Post schreibe. Ich freue mich dass der Frühling zurück ist und
fühle mich gleich viel motivierter und irgendwie leichter.

Vor zwei Wochen war ich auf dem Geburtstag meiner Freundin eingeladen
und habe als kleines Geschenk diese Kekse gebacken und mitgebracht.  Sie vereinen
alles was meine Freundin gerne mag: Blaubeeren, weiße Schokolade und Macadamia-Nüsse.
Alle waren begeistert und es blieb kein Cookie übrig.

 

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Der Rand ist wunderbar knusprig und die Mitte noch weich. Also der perfekte Cookie!
Viele meinten sie würden genauso schmecken wie die Cookies von Subway und ich
weiss immer noch nicht so wirklich, ob das ein Kompliment oder eine Beleidigung war ;0)

 

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Für ca. 15-20 Cookies:
75 g Blaubeeren
75 g gesalzene Macadamia-Nüsse
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
125 g weiche Butter
1 Ei
200 g Mehl
1 Tl Backpulver
50 g weiße Schokolade

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  • Den Ofen auf 180 °C vorheizen
  • Die Macadamia-Nüsse in einem Plastikbeutel klein schlagen
  • Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren
  • Das Ei hinzugeben und weiter rühren
  • Mehl und Backpulver mischen und unter die Butter-Ei-Masse rühren
  • Die Schokolade hacken und mit den Nüssen in den Teig geben und kurz vermischen
  • Die Blaubeeren vorsichtig unterheben
  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit einem Esslöffel größere Häufchen darauf setzen.
    Etwas Abstand halten da die Kekse auseinander laufen
  • Die Kekse etwas flach drücken und für ca. 10 min backen, bis der Rand schön goldbraun ist
  • Auskühlen lassen

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Die Keks-Dose hab ich bei Impressionen gekauft: I love cookies – Dose
Ich liebe das schlichte schwarz-weiße Design in Kombination mit dem schönen Holz-Deckel.

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Gestern hab ich noch einen Pudding aus roten Früchten zubereitet. Damit werde ich gleich die leckerste Buttercreme machen und die kleinen Schoko-Cupcakes, die sich mein Freund zum Geburtstag gewünscht hat, verzieren. Und wenn dann später noch ein paar Gäste kommen lass ich meinen Montag mit einem Caipirinha ausklingen.

Habt einen tollen Start in die Woche und ich wünsche euch allen schöne Ostern!

Eur
Juanita

Categories: cookies
Mantecados

Heute gibt es endlich mal ein Rezept aus Spanien: Mantecados
DAS Weihnachtsgebäck  überhaupt bei uns. Die gibt es in allen möglichen Variationen: mit Schokolade, Olivenöl, Zitrone oder mit Sesam.
Den Ursprung haben diese Leckereien in Andalusien und sind schon seit dem 16. Jahrhundert nachweisbar. Jede Region hat sein traditionelles Rezept für Mantecados.

Bei mir gibt es die klassische und ursprüngliche Variante mit Schweineschmalz.
Sooooo, dann verabschiede ich mich mal an dieser Stelle von den Vegetariern und Veganern unter meinen Lesern und wünsche euch schon mal frohe Weihnachten ;0)

Für alle Anderen: Keine Sorge, das Schweineschmalz würde man nicht rausschmecken wenn man es nicht weiß und trotzdem verleiht es den Mantecados diesen typischen Geschmack. Aber ihr könnt auch Butterschmalz verwenden, schmeckt bestimmt genauso gut. Einfach mal ausprobieren!

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Jeder hat zu Weihnachten eine grosse Packung mit allen möglichen Mantecados zu Hause. Sie sind in bunten, glänzenden Folien eingepackt und ich habe es als Kind geliebt sie auszupacken. Schaut mal, so wie hier: Mantecados

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Für ca. 30 Stück:
200 g Schweineschmalz
Geriebene Schale von 1 Zitrone
150 g Zucker
2 Eigelb
1 Tl Zimt + ein wenig zum bestäuben
400 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
Puderzucker

  • Den Ofen auf 180 °C vorheizen
  • Das Schweineschmalz für 2 min auf mittlerer Stufe aufschlagen
  • Zucker und Eigelb dazugeben und für 1 min weiter schlagen
  • Mehl, Zimt, Zitronenabrieb und Mandeln mischen und nach und nach unterrühren
  • Den Teig auf einer bemählten Arbeitsfläche ca. 1,5 cm dick ausrollen und die gewünschte
    Form ausstechen
  • Für ca. 20 min auf mittlerer Schiene backen
  • Nach dem Auskühlen mit Puderzucker und etwas Zimt bestäuben

 

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Für mich kann jetzt Weihnachten dann auch kommen (obwohl es sich ja Heute eher nach Frühling angefühlt hat): Ich hab alle Geschenke besorgt, hab die vielen Plätzchen eingepackt und verschickt und muss mir jetzt nur noch überlegen was ich für einen Nachtisch dieses Jahr mache. Wahrscheinlich was mit Schoko. Ich verrate es euch nächste Woche.

Habt ein schönes Wochenende

Eure
Juanita

Categories: cookies
Mini-Elisenlebkuchen

Meine letzten zwei Wochenenden vor Weihnachten verbringe ich komplett damit Plätzchen zu backen. Da ich meiner Schwester nach Mallorca und meinen Freundinnen nach Spanien jedes Jahr welche schicke, müssen die natürlich noch so frisch wie möglich sein.

Auch mein Papa will dieses Jahr welche mit nach Spanien nehmen und somit habe ich schon ein Wochenende lang durchgebacken um die gefühlten 10 Millionen Plätzchen fertig zu bekommen. Aber ich mach das so gerne, weil ich einfach weiß wie sehr sich alle freuen. Und wenn ich mir vorstelle wie meine Oma mit ihren 91 Jahren an meinen Vanillekipferln knabbert, dann geht mir einfach das Herz auf.

Mein Papa liebt Lebkuchen und deswegen hab ich dieses Jahr extra für ihn welche gemacht. Sie sollten klein sein und nicht zu sehr nach Lebkuchen schmecken, da dieses Gewürz in Spanien nicht so bekannt ist und ich nicht weiß ob das auch alle mögen. Meine Kollegin hat mir dann vor kurzem welche zum probieren mitgebracht und die waren so gut, dass ich genau dieses Rezept verwendet habe.

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Für ca. 50 Stück:
50 g Zitronat
200 g Marzipanrohmasse
180 g Zucker
1 Prise Salz
4 Eiweiß
40 g gemahlene Mandeln
60 g gemahlene Haselnüsse
100 g Mehl
2 Tl Lebkuchengewürz
1 Msp. Hirschhornsalz
ca. 50 runde Backoblaten á 4 cm Durchmesser
200 g Zartbitter-Kuvertüre

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  • Den Ofen auf 180 °C vorheizen
  • Zitronat fein hacken
  • Marzipan, Zucker, Salz und das Eiweiß zu einer cremigen Masse aufschlagen
  • Mandeln, Haselnüsse, Mehl und Lebkuchengewürz mischen und unter die Marzipanmasse rühren
  • Das Hirschhornsalz in 1 El Wasser auflösen und unterrühren
  • Die Oblaten auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen
  • Die Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und dicke Tupfen auf die Oblaten spritzen (einen kleinen Rand, ca. 3mm, frei lassen, da die Masse beim Backen etwas verläuft)
  • Auf der 2. Schiene von unten ca. 15-20 min backen. Sie sollten nur ganz leicht Farbe bekommen
  • Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen
  • Die Lebkuchen nacheinander kopfüber in die Kuvertüre tauchen, abtropfen lassen und auf Backpapier absetzen.

Ich hab meine mit rotem und goldenem Glitzer dekoriert. Dafür hab ich dieses hier verwendet: Edible Glitter

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Dieses Wochenende werde ich dann noch die Klassiker wie Vanillekipferl und „Ausstecherle“ backen und unbedingt noch was mit Nuss, was genau weiss ich noch nicht… Was sind eure Lieblings-Plätzchen??

Ich wünsche euch die schönste Woche

Eure
Juanita

Categories: cookies
Cantuccinis mit Anis

Wir alle kennen doch Gerüche oder Geschmäcker die einen sofort wieder in die Kindheit zurück versetzen: der Duft von frischen Waffeln oder Apfelkuchen, der Geschmack von Pfannkuchen mit Nutella oder Zuckerwatte.
Bei mir ist es Anis. In Spanien wird viel mit Anis gebacken und deshalb verbinde ich, von klein auf, Anis mit frisch gebackenen Leckereien wie z.B. „Madalenas“ (spanischen Muffins) oder „Tortas fritas“ (frittierte Teigtaschen).
Die Cantuccinis die es Heute gibt schmecken auch leicht nach Anis und da ich noch nie andere Cantuccinis gebacken oder gegessen habe, dachte ich auch immer dass die so schmecken müssen. Bis ich vor ein paar Wochen einen kleinen Wettstreit mit meinen Kolleginnen um das Beste Cantuccini-Rezept hatte. Es gab einmal die klassische Variante, eine mit Haselnüssen, Aprikosen und Lebkuchengewürz, meine Variante mit Anis und dann haben wir noch welche im italienischen Supermarkt gekauft.
Um die 20 Kollegen haben dann alle probiert und den besten Cantuccini gewählt.
Ich weiss, es ist kaum zu glauben, aber ich habe nicht gewonnen! Das Ergebnis war sehr knapp: Die klassische und die weihnachtliche Variante haben mit nur 1 Stimme Vorsprung zu mir gewonnen. Der Gekaufte, hat GOTT SEI DANK, nur 1 Stimme bekommen. Überlegt mal der hätte gewonnen! Eine Schande für alle Hobby-Bäcker!

Und hier kommt nun das Rezept der Besten, äähh, Zweitbesten Cantuccinis:

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Für ca. 75 Stück:
500 g Mehl
250 g Zucker
3 Eier
Abgeriebene Schale von 1 Zitrone (unbehandelt)
Abgeriebene Schale von 1/2 Orange (unbehandelt)
3 El Orangensaft
10 g Anissamen
5 g gemahlener Anis
1 Prise Salz
1 Tl Backpulver
50 g weiche Butter
20 g Schweineschmalz
200 g ganze Mandeln (mit Schale)

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  • Den Ofen auf 180 °C vorheizen
  • Das Mehl in eine Schüssel sieben
  • Alle restlichen Zutaten, bis auf die Mandeln, dazugeben
  • Mit dem Knethaken erst auf niedrigster Stufe, dann auf höchster Stufe gut durchkneten
  • Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem glatten Teig verkneten
  • Nun die Mandeln einarbeiten
  • 5 gleich große Rollen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
  • 30 min lang backen
  • Etwas auskühlen lassen und in ca. 2 cm breite Scheiben schneiden
  • Die Scheiben wieder auf ein Backblech legen und für weitere 10 min backen

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Welcher Geschmack versetzt euch sofort in eure Kindheit zurück?

Habt eine schöne Woche!

Eure
Juanita

Categories: cookies