Chocolate-Cupcakes mit Johannisbeeren

A cupcake a Day…. was bei diesen kleinen Törtchen eher bedeutet dass man den ganzen Tag nichts anderes mehr zu Essen braucht, wenn man gleich zum Frühstück einen vernascht. Sie sind sehr, sehr reichhaltig und schokoladig und perfekt für all diejenigen, die von einem „normalen“ Cupcake nicht satt werden. Ich hab sie für eine Arbeitskollegin gemacht die unbedingt Cupcakes haben wollte und glaubt mir, nach denen hier hat sie bestimmt erstmal  ne Weile genug von Cupcakes und Schokolade. Damit es nicht zu süss wird, sind die Johannisbeeren der perfekte Partner und verleihen ihnen eine leicht Säure, die super zu der Schokolade passt.

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Für 8 Cupcakes:
Teig:
80 g weiche Butter
180 g Zucker
200 g Mehl
40 g Kakaopulver
1 El Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier
240 ml Vollmilch
150 g Johannisbeeren

Creme:
150 g Zartbitterschokolade
80 g weiche Butter
120 g Puderzucker
3 El Kakaopulver
250 g Mascarpone

 

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  • Den Backofen auf 170 C vorheizen
  • Butter, Zucker, Mehl, Salz, Kakao- und Backpulver langsam mit dem Handrührgerät vermischen bis eine sandige Konsistenz entseht
  • Danach die Eier mit der Milch verquirlen und nach und nach unter den Teig rühren
  • Die Johannisbeeren in einem Tl Mehl wälzen (das verhindert dass sie beim backen im Teig versinken) und vorsichtig unter den Teig heben
  • Nun den Teig in die Förmchen füllen und für ca. 25 Min backen

Solange die Muffins auskühlen, könnt ihr die Creme machen:

  • Die Zarbitterschokolade über einem Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen
  • Die Butter mit dem Puderzucker aufschlagen bis sie ganz hell ist
  • Dann die geschmolzene Schokolade und das Kakaopulver unterrühren und zum Schluss den Mascarpone
  • Die Creme in eine Spritztülle füllen und für ca. 15-20 Min im Kühlschrank ruhen lassen
  • Dann die Muffins mit der Creme und ein paar Johannisbeeren dekorieren

 

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Wenn ihr normale Cupcake-Förmchen nehmt, könnt ihr ca. 12-15 Stück machen. Ich hab mich für diese schönen Tulip-Förmchen entschieden die mir die liebe Britta von Demmler in Berlin geschickt hat. Erst war ich etwas skeptisch weil viele helle Förmchen durchfetten und dann nicht mehr schön aussehen, aber es hat richtig gut funktioniert und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Bei Demmler findet ihr Muffin-Förmchen, Tortenspitzen, Backformen und noch vieles mehr und dadurch dass sie selbst produzieren, sind alle Produkte sehr hochwertig. Und glaubt mir, niemand will sich ein Menge Arbeit machen und dann sehen die Cupcakes nicht schön aus, weil die Förmchen abgehen oder total fettig sind. Also lieber etwas mehr Geld investieren, als sich danach zu ärgern.

Eure
Juanita

Categories: cake, cupcakes, desserts
Crunchy Protein Balls

Diese kleinen Kugeln sind gerade in aller Munde. Sie sind lecker, vielseitig und liefern vor allem Energy. Es gibt sie in verschieden Geschmacksrichtungen und als ich mir vor ein paar Wochen ein Päckchen von diesen hier am Flughafen gekauft habe, war ich sofort begeistert. Sie schmecken wirklich gut, sind gesund und machen satt.
Also hab ich direkt nach dem Urlaub versucht sie zu Hause nach zu machen und ich finde sie sind mir sehr gut gelungen. Ein Unterschied ist dass ich in den Original-Bällchen etwas knuspriges vermisst habe, also hab ich noch Bananenchips dazu getan, was es dann in meinen Augen wirklich perfekt macht.
Dazu noch Mandeln, Cashew-Kerne,  Datteln, Kakao und etwas Erdnuss-Butter. Geschmacklich kann man sie am Besten mit einem Snickers vergleichen, nur sind sie eben gesund und man kann sie ganz ohne Reue naschen.

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Was diese Bällchen so gesund macht sind die Zutaten:
– Mandeln sind Cholesterin senkend, gut fürs Herz und enthalten Anti-Oxidanzien
– Cashew-Kerne enthalten viel Eiweiss und sie heben die Stimmung
– Datteln enthalten viele Ballaststoffe und geben den Bällchen die nötige Süsse
– Kakao hat ebenso eine antioxidantisch Wirkung und ist reich an Magnesium

Und das sind nur ein paar der positiven Eigenschaften, ich könnte hier noch ewig so weiter machen. Aber das Wichtigste ist ja trotz allem, dass sie schmecken, und das tun sie definitiv.

 

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Für ca. 20-25 Bällchen:
40 g Mandeln
40 g Cashew-Kerne
40 g Bananenchips
10 grosse Datteln
1 El Kakao
2 El Erdnussbutter
Kokos-Flocken zum wälzen

Wer keine Erdnussbutter mag, kann diese durch Mandel-Mus ersetzen.

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Die Cashew-Kerne mit den Mandeln, den Bananenchips und dem Kakao in einem Mixer klein mahlen. Dann die Datteln dazugeben und zum Schluss die Erdnussbutter. Solange mixen bis eine homogäne Masse entsteht. Mit den Händen kleine Bällchen formen und nach Belieben in Kokosflocken wälzen. Für 1 Stunde kalt stellen.

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Die Nüsse im Rezept könnt ihr je nach Lust und Laune durch andere Nüsse wie z.B. Macadamias, Haselnüsse oder Walnüsse ersetzen und anstatt den Datteln, wie wäre es mit getrockneten Aprikosen? Oder etwas Honig, Haferflocken und Cranberrys…. Probiert einfach etwas herum und ihr bekommt bestimmt noch viele super leckere Variationen hin.

Eure
Juanita

Categories: breakfast, sweets
After Eight-Brownies

Meine schwangere Freundin Jessica in Spanien hatte riesigen Heisshunger auf die After-Eight Cookies die sie mal bei mir probiert hatte, als sie vor ein paar Jahren zu Besuch war.
Sie hatte mich schon öfters darauf angesprochen ihr doch mal welche zu schicken und jetzt wo sie schwanger ist, konnte ich ihr diesen Wunsch natürlich nicht mehr verwehren.
Also hab ich letztes Wochenende ca. 50 von den Cookies gebacken und ihr zusammen mit ein paar kleinen Geschenken für die Kleine geschickt.

Ich hatte nach dem Backen genauso Lust auf etwas mit Schokolade und After Eight, aber die Kekse konnte ich ja der werdenden Mutter nicht weg essen. Also hab ich mich spontan für ein paar Brownies mit After Eight entschieden und fand sie besser als die Kekse. Ein warmer, saftiger Schoko-Brownie mit einer leichten Minz-Note. Zum Niederknien!

 

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Für 8 Brownies:
100 g Butter
80 g Zarbitter-Schokolade
60 g Zucker
2 Eier
40 g Mehl
5 After-Eight Täfelchen

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  • Den Ofen auf 180 °C vorheizen
  • Ein Form von ca. 13 x 18 cm ausbuttern
  • Die Butter mit der Schokolade langsam über einem heißen Wasserbad schmelzen und etwas auskühlen lassen
  • Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren
  • Dann die geschmolzene Schokolade und das Mehl unterrühren
  • Die After-Eight Täfelchen klein hacken und unter den Teig heben
  • In die Form geben und glatt streichen
  • Für ca. 25-30 Min backen

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Die Brownies schmecken nur ganz dezent nach Minze und sollten unbedingt lauwarm gegessen werden. Dazu passt am Besten ein Klecks frisch geschlagener Sahne oder eine Kugel Vanille-Eis. Ich bin auf jeden Fall jetzt schon ein großer Fan und hab die bestimmt nicht zum letzten Mal gemacht.

Habt einen schönen Sonntag

Eure
Juanita

Categories: cake, desserts
Lemon-Poppy seed Cookies

Endlich ist es warm draußen und ich habe diese Woche zum ersten mal offen Schuhe getragen.
Der Sommer ist da und ich hoffe er bleibt jetzt auch mal eine Weile.
Und sobald es draussen wärmer wird, bekomme ich Lust auf was Frisches, wie Zitrone. Egal ob im Eistee, im Kuchen, als Eis oder in leckeren Keksen. Für mich kann gar nicht genug Zitrone drin sein!
Und deshalb gibt es heute die zitronigsten Kekse die er jemals gegessen habt. Da ist ne Menge Zitrone im Teig, dann noch Zitronenzuckerguss darauf und weil es noch nicht genug ist, noch frisch geriebene Zitronenschale. Alles zusammen in einem buttrigen Keks mit knackigem Mohn.

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Für ca. 20 Kekse:
100 g kalte Butter
135 g Mehl
80 g Zucker
2 Eigelb
Geriebene Schale von einer Zitrone
2 Tl Mohn

Für den Zuckerguss:
250 g Puderzucker
Etwas Zitronensaft

Für die Deko:
Geriebene Schale von einer halben Zitrone
Etwas Mohn

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  • Butter, Mehl, Zucker, Eigelb, Zitronenschale und Mohn in eine Schüssel geben und rasch zu einem glatten Teig verkneten
  • In Frischhaltefolie wickeln und für mind. 1 Stunde kalt stellen
  • Den Ofen auf 180 °C voheizen
  • Eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben
  • Den Teig ausrollen und mit einem Keksausstecher die gewünschte Form ausstechen. Wenn der Teig zu klebrig ist, einfach noch etwas Mehl dazu geben bis er sich gut verarbeiten lässt
  • Die Kekse ca. 10 min backen bis der Rand goldbraun ist. Auskühlen lassen
  • Für den Zuckerguss den Puderzucker sieben und nach und nach etwas Zitronensaft dazugeben und vermischen. Die Konsistenz sollte zähflüssig sein und so dass man sie mit einem Messer auf die Kekse streichen kann. Ihr braucht nicht viel Zitronensaft, also lieber etwas weniger rein geben und erst mal verrühren
  • Jeden Keks zur Hälfte mit Zuckerguss  bestreichen und mit geriebener Zitronenschale und Mohn bestreuen

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Die Kekse gehören ab sofort zu meinen absoluten Lieblingen und werden jetzt regelmässig gebacken. Endlich mal Kekse die wirklich, wirklich nach Zitrone schmecken. Und obendrauf sind sie noch so schön und schnell gemacht, dass ich sie auch öfters mal verschenken werde.

Und jetzt werde ich mich mit einem frisch gebackenem After Eight-Brownie auf meinen Balkon verziehen und noch ein wenig die Sonne genießen.

Habt einen schönen Sonntag

Eure
Juanita

Categories: cookies
Eierlikör-Törtchen

Wie jetzt? Es ist schon wieder Ostern? Ich habe das Gefühlt das ich gerade erst Weihnachten auf den Malediven gefeiert habe und jetzt ist schon wieder Mitte April. Manchmal wünsche ich mir die Zeit zurück an dem einem als Kind noch langweilig war. Wisst ihr noch? Man lag auf dem Bett rum und wusste einfach nichts mit sich anzufangen. Keine Wäsche zu waschen, keine Einkäufe zu erledigen und keine Termine oder Pläne für die nächste Woche. War doch irgendwie schön und trotzdem irgendwie halt auch… langweilig 😉

Für dieses Ostern hab ich mich für einen Eierlikör-Kuchen entschieden und ihn etwas abgewandelt. Den gab es oft bei Familien-Festen und meine Mama hat ihn auch oft gemacht. Ich glaube es war  sogar der Lieblings-Kuchen meiner Schwester. Für die Böden hab ich das Rezept meiner  Mama genommen und mit einer Eierlikör-Buttercreme und einer Mascarpone-Sahne-Creme gepimpt.

 

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In Mini-Form sieht doch irgendwie alles gleich viel schöner aus und ihr könnt euch bei jedem Törtchen eine andere Deko überlegen. Ich habe ein Törtchen ganz klassisch mit Sahnetupfen und Eierlikör dekoriert. Das andere mit  Dragee-Eiern und das Dritte mit kleinen rosa Häschen aus Esspapier. Die Sahne-Mascarpone-Creme könnt ihr ganz leicht mit Lebensmittelfarbe einfärben und die Törtchen damit verzieren. Ich benutze immer diese von Wilton

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Für 3 Törtchen:

Böden:
80 g weiche Butter
100 g Zucker
5 Eier
200 g gemahlene Mandeln
100 g Zarbitter-Schokoladen-Raspel
1 Tl Backpulver

Eierlikör-Buttercreme:
100 g weiche Butter
2 El Puderzucker
4-6 EL Eierlikör (je nach Geschmack)

Sahne-Mascarpone-Creme:
100 g Sahne
100 g Mascarpone
2 Pck. Vanillezucker

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  • Den Ofen auf 180 °C vorheizen
  • Die 5 Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen
  • Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren
  • Dann die gemahlenen Mandeln, Backpulver und die Schoko-Raspeln unterrühren
  • Zum Schluss das Eiweiß unterheben und in einer ca. 25 x 30 cm grossen Form für ca. 30 min backen
  • Auskühlen lassen
  • Für die Buttercreme die Butter mit dem Puderzucker aufschlagen und nach und nach den Eierlikör dazu geben
  • Mit einem Dessert-Ring 6 Böden aus dem Kuchen ausstechen
  • Die Buttercreme in eine Spritztülle füllen und auf 3 Böden spritzen
  • Die anderen Böden obendrauf setzen und leicht andrücken
  • Für eine 1/2 Stunde im Kühlschrank kalt stellen
  • Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und den Marscarpone dazu geben
  • Die Törtchen je nach Geschmack mit der Creme dekorieren

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Noch ein kleiner Tipp: Wenn ihr etwas mehr Sahne-Marscarpone-Creme macht, könnt ihr in 5 min noch ein kleines Dessert für den nächsten Tag zaubern. Einfach den restlichen Kuchen in kleine Stücke zupfen, in Gläser füllen, ein Klecks Creme drauf und mit Eierlikör beträufeln. So habt ihr keine Reste übrig und lecker ist es auch noch.

Ich hoffe ihr habt ein paar entspannte Tage und wünsche euch allen

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Eure
Juanita

Categories: cake, desserts
Beauty-Liebling im April: Die Beautifying Day Cream von Rituals

Man will Morgens kurz einkaufen gehen oder es meldet sich spontan Besuch an, aber man hat keine Lust gross MakeUp aufzutragen und ewig im Bad zu stehen. So geht es mir oft und deshalb hab ich lange nach einer getönten Tagescreme gesucht die sich an meinen Hautton anpasst und meine Haut gleichmäßiger erscheinen lässt, ohne sie dabei auszutrocknen. Und voilá, endlich hab ich sie gefunden:
Die Beautifying Day Cream von Rituals

 

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Die creme lässt sich super mit den Fingern auftragen und man sieht sofort einen Unterschied. Und sie bietet noch mehr: viel Feuchtigkeit, revitalisierende Pflanzenextrakte, LSF 15, UVA und UVB Filter. Sie kaschiert kleine Fältchen und schützt die Haut gegen die negative Einwirkung von freien Radikalen.
Also ein echter Allrounder!!

Mit einem Preis von 24,50 Euro ist sie jetzt vielleicht nicht die Günstigste, aber ich habe schon viele probiert und der Preis ist absolut gerechtfertigt.

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Ihr könnt sie direkt in einem Rituals-Shop kaufen oder bei Rituals bestellen: Rituals
Mittlerweile gibt es Rituals-Produkte aber auch bei Douglas oder Amazon

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Ab jetzt wird sie auch in keinem Urlaub mehr fehlen, denn mit einer leicht gebräunten Haut und dieser Creme, braucht man definitiv kein schweres MakeUp mehr und kann alles getrost zu Hause lassen 😉

Eure
Juanita

Categories: beauty
Cream cheese – Bombs

Gestern Abend war ich mit der Arbeitskollegin meines Mannes bei Katrin Bauerfeind.
Nach einem Monat in dem ich 2 mal die Grippe erwischt hatte, eine willkommene Abwechslung. Ich hatte im letzten Monat mehr Kontakt mit meiner Couch und zu Netflix, wie zu meinen Freunden und das musste jetzt endlich ein Ende haben ;0)
Als ich also gefragt wurde ob ich mitkommen will, weil ihr Mann verhindert war, hab ich spontan zugesagt ohne überhaupt jemals was von dieser Katrin Bauerfeind gehört zu haben. Und, ich muss sagen, es war ganz witzig. Ein Mischung aus Standup-Comedy und einer Lesung aus ihrem neuen Buch „Hinten sind Rezepte drin“.  Wahrscheinlich hätte ich mir selber keine Karten gekauft, aber für so eine spontane Aktion war es sehr amüsant. Trotzdem darf Humor bei mir ruhig etwas „derber“ sein.

Aber jetzt mal zu dem Heutigen Rezept. Diese Cream Cheese-Bombs hab ich schon letztes Jahr gemacht und ich finde sie machen schon beim Essen Lust auf Frühling, Sonne und Picknicke im Grünen.
Sie sind aussen knusprig und innen fruchtig und weich.

 

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Für 9 Stück:
1 Blätterteig aus dem Kühlregal
150 g Frischkäse
25 g Zucker
1 Eigelb
9 Himbeeren
Brauner Zucker

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  • Den Ofen auf 180°C vorheizen
  • Den Blätterteig auf der Arbeitsfläche ausrollen und in 9 Vierecke schneiden
  • Danach den Frischkäse mit dem Zucker verrühren und in eine Spritztülle füllen
  • Auf jedes Viereck etwas Creme spritzen
  • Die Himbeeren mit der restlichen Creme füllen und verteilen, so wie oben auf dem Bild
  • Das Eigelb mit einer Gabel verquirlen und die Ränder damit bestreichen
  • Dann vorsichtig die Ecken umschlagen und zu einer Kugel formen
  • Auf ein Backblech legen und mit dem restlichen Eigelb bestreichen
  • Etwas brauen Zucker darüber streuen und für ca. 15 min backen, bis sie goldbraun sin

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Ich mag dieses Rezept sehr, da sie sehr schnell gemacht sind und man die Himbeeren, je nach Geschmack, auch durch andere Früchte ersetzen kann.
Und am Besten schmecken sie lauwarm und mit einem grossen, kalten Glas Kakao .

Eure
Juanita

Categories: cake, desserts
Pimp my Oreo!

Ich kenne Oreo-Kekse schon seit meiner frühesten Kindheit. In Spanien gab es die schon länger und erst vor einigen Jahren wurden sie hier in Deutschland bekannt und in allen Supermärkten erhältlich.
Also hab ich mich jeden Sommer mit den Keksen vollgestopft und musste die auch regelmäßig meinen Freunden mitbringen.
Mittlerweile sind mir die Oreo-Kekse zu langweilig: der Schokogeschmack dominiert zu sehr und die Füllung schmeckt irgendwie nur süss, mal davon abgesehen das es sowieso viel zu wenig Füllung ist. Also hab ich mir überlegt wie man die Kekse ganz leicht, mit nur ein paar Zutaten, pimpen kann und wer mich kennt weiss, dass da Erdnussbutter nicht fehlen darf ;0)
Dabei raus gekommen sind gefüllte Cookies mit einer Erdnussbutter-Creme und mit Schokolade überzogen und süsse „Canapés“ mit einer Mascarpone-Creme.

 

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Für ca. 12 Cookies mit Erdnussbutter:
100 g Erdnussbutter (ohne Stückchen)
25 g Butter
25 g Puderzucker

  • Die Oreo-Kekse teilen (das geht am Besten mit einem scharfen Messer)
  • Die Füllung raus kratzen
  • Mit einem Handmixer die Füllung, Erdnussbutter, Butter und Puderzucker gut verrühren
  • In einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf die Hälfte der Kekse spritzen
  • Die andere Kekshälfte drauf tun und leicht andrücken
  • Für ca. 2-3 Stunden kühl stellen

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Ihr könnt sie jetzt so essen oder noch mit Kuvertüre überziehen und dekorieren.
Dafür 300 g Kuvertüre schmelzen und die Cookies überziehen. Beim dekorieren könnt ihr eurer Kreativität freien lauf lassen. Egal ob bunte Perlen, Mini-Marshmallows, Streusel, Nüsse oder Schokoraspeln. Oder wie wäre es mit kleinen Lollies für den nächsten Kindergeburtstag oder die nächste Party? Einfach, nach dem ihr die Füllung drauf gespritzt habt, einen Eisstiel in die Mitte legen und mit der anderen Kekshälfte vorsichtig andrücken. Dann kühl stellen und mit Schokolade überziehen.

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Packt sie in eine kleine Schachtel und ihr habt ein süsses Geschenk. Zum Beispiel zum Valentinstag, Geburtstag oder einfach so, für einen guten Freund oder den Liebsten.

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Die zweite Variante sind kleine, süsse Canapes. Knusprige Cookie-Hälften mit einer süssen Mascarpone-Sahne-Creme. Perfekt für ein Fingerfood Buffett oder um deine Gäste beim nächsten Sonntagskaffee zu überraschen.

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Für ca. 12 Canapés (6 Oreo-Kekse):
100 g Sahne
125 g Mascarpone
2 Pk. Vanille-Zucker
1/2 Pk. Sahnesteif

  • Die Sahne mit dem Sahnesteif und dem Vanille-Zucker steif schlagen
  • Den Mascarpone unterrühren
  • In einen Spritzbeutel mit einer Tülle füllen und auf die Keks-Hälften spritzen
  • Nach Lust und Laune dekorieren

Am Besten die „Canapés“ kurz vor dem Verzehr fertig machen, sonst werden die Kekse
weich und eignen sich nicht mehr so gut als Fingerfood.

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Gefüllt mit Erdnussbutter sind die Oreo-Kekse unglaublich lecker und nicht mehr mit dem Original zu vergleichen. Und die Hülle aus knackiger Schokolade machen sie perfekt.

Probiert sie unbedingt mal aus und teilt sie mit euren Liebsten.

Happy Sunday

Juanita

Categories: cookies, sweets
Nutella-Appel-Nuts-Rolls

Da bin ich wieder! Ach ja und ein frohes neues Jahr noch ;0)
Ist schon ne Weile her, dass ich was gepostet habe. Das lag daran, dass ich vor Weihnachten so viel auf der Arbeit zu tun hatte, dann bin ich noch spontan für ein langes Wochenende nach Spanien um meine Oma und meinen Papa zu besuchen und an Heilig Abend ging es dann über Weihnachten und Silvester auf die Malediven. Darüber werde ich euch aber ein anderes mal berichten, nur so viel:
Es war atemberaubend schön!
In Deutschland wieder angekommen wurde ich erstmal krank.
Wen wundert das aber auch, bei ca. 40 °C Temperaturunterschied!
Mittlerweile hab ich mich an die klirrende Kälte gewöhnt und überbrücke die kalte Jahreszeit mit süssen Leckereien, die man noch lauwarm vernaschen kann und schön von Innen wärmen. Richtiges Soulfood eben, wie diese Nutella-Appel-Nuts-Rolls: Hefeschnecken gefüllt mit Nutella, Apfel und Haselnüssen und mit einer Kruste aus gerösteten Mandeln und braunem Zucker. Da läuft einem doch förmlich das Wasser im Mund zusammen.

 

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Für 6 Rolls:
250 g Mehl
1/2 Hefewürfel
50 g Zucker
1 Prise Salz
125 ml Milch
50 g weiche Butter
1 grossen Apfel
50 g gemahlene Haselnüsse
4 EL Zucker
Nutella
1 Handvoll gehackte Mandeln
1 Handvoll brauner Zucker
1 EL geschmolzene Butter

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  • Die Milch erwärmen bis sie lauwarm ist und die frische Hefe darin auflösen
  • Das Mehl mit dem Zucker, Salz und der Butter und eine Schüssel geben
  • Dann nach und nach die Milch dazugeben und mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten
  • Den Teig abgedeckt für eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen
  • So lange könnt ihr den Apfel in kleine Würfel schneiden und mit 4 EL Zucker, den Haselnüssen und 2-3 EL Wasser aufkochen, bis der Apfel etwas weich ist
  • Den Teig auf einer bemehlten Oberfläche zu einem ca. 1 cm dicken Rechteck ausrollen und dick mit Nutella betreichen
  • Die Apfel-Nuss-Mischung darauf verteilen und vorsichtig aufrollen
  • Die Rolle in 6 gleich große Scheiben schneiden und in eine gebutterte Form legen
  • Abgedeckt für 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen
  • So lange könnt ihr die Mandeln in einer Pfanne rösten und den Ofen auf 180 °C vorheizen
  • Die Rolls mit der geschmolzenen Butter bestreichen und mit den Mandeln und dem brauen Zucker bestreuen
  • Für ca. 25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind

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Vielleicht habt ihr ja alle Zutaten zu Hause und könnt sie gleich nach backen?
Dazu noch eine Kugel Vanille Eis oder eine heisse Schokolade oooodder Beides ;0)

Ich werd mich jetzt anziehen und zu meinen Schwiegereltern essen gehen: Sauerbraten mit Spätzle, eins meiner Lieblings-Gerichte. Und danach, werde ich es mir mit den gefüllten Oreo-Keksen, die ich Gestern gemacht habe und Netflix auf der Couch gemütlich machen.

Schönen Sonntag!

Juanita

Categories: breakfast, cake
Johannisbeer-Muffins mit Mascarpone-Meringue-Creme

Weihnachten ist für mich irgendwie noch so weit weg. Vielleicht liegt es daran dass es noch so warm ist, oder dass ich auch nicht wirklich übermässig die Wohnung dekoriere oder weil wir dieses Jahr Weihnachten sowieso nicht zu Hause verbringen werden. Wir werden an einem Ort sein, an dem Weihnachten nicht weiter weg sein könnte. Und zwar auf den Malediven!
Und ja, wir haben uns bewusst entschieden über die Feiertage und Silvester zu verreisen. Wenn es hier richtig kalt ist, in die Sonne zu fliegen, hab ich noch nie gemacht und deswegen freue ich mich umso mehr diese besinnliche Zeit unter Palmen, in einem kleinen Strand-Bungalow zu verbringen. Wie es war, werde ich dann natürlich berichten.

Aber erstmal kommen wir zu diesen Schönheiten: Fluffige Johannisbeer-Muffins gefüllt mit einer Mascarpone-Meringue-Kokos-Creme.  Eine kleine Geschmacks-Erinnerung an den Sommer, bevor ich mich der Weihnachtsbäckerei widme.

 

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Für 6 Muffins:
100 gr Butter
80 gr Zucker
2 Eier
1 Prise Salz
1/2 Päckchen Backpulver
125 gr Mehl
3 El Sahne
100 gr Johannisbeeren

Für die Füllung:
250 gr Mascarpone
2 Eiweiß
2 El Zucker
2 El Kokos-Raspeln

002_johannisbeer-muffins

  • Den Backofen auf 175 °C vorheizen
  • Die Johannisbeeren waschen, von den Rispen streifen und mit einem Küchentuch trocken tupfen
  • Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen
  • Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren und die Eigelbe einzeln darunter rühren
  • Das Mehl mit dem Backpulver mischen und zusammen mit der Sahne unterrühren
  • Das steif geschlagene Eiweiß unterheben
  • Die Johannisbeeren mit etwas Mehl bestäuben (das verhindert dass sie beim Backen auf den Boden sinken) und unter den Teig heben
  • Eine Muffinform mit 6 Papierförmchen auskleiden und den Teig verteilen
  • Ca. 25 min backen
  • Auskühlen lassen
  • Für die Füllung das Eiweiß mit dem Zucker steif schlagen und vorsichtig mit dem Mascarpone verrühren bis eine glatte Creme entsteht. Das macht ihr am Besten mit einem Schneebesen und nicht mit einem Handrührgerät
  • Die Kokosflocken dazu geben
  • Wenn die Muffins kalt sind könnt ihr sie mit einem kleinen Löffel aushöhlen und mit der Creme füllen.
  • Ich hab noch eine Handvoll Kokos-Raspeln kurz in einer Pfanne geröstet und darüber gestreut

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Ich finde Johannisbeeren sind der perfekte Partner für süsse Cremes, da sie durch ihre Säure einfach alles frischer machen und es somit nie zu süss werden kann.

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Diese kleine Emaille-Tasse war in der vorletzten my little box und ist perfekt für den Nachmittags-Espresso. Ist sie nicht schön??

Und nächstes mal gibt es bestimmt etwas „weihnachtlicheres“, obwohl ich finde dass die Muffins durch ihren rot-weißen-Look, mal locker mit anderem Weihnachts-Gebäck mithalten können.
Ach ja, und die diesjährigen Plätzchen für meine Familie und Freunde in Spanien muss ich ja auch noch backen. Da wird es bestimmt das eine oder andere neue Rezept geben.

Habt einen schönen 1. Advent

Eure
Juanita

Categories: muffins